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Tennis Training effektiv meistern

Spieler beim Tennis Training

Das klingt jetzt vielleicht sehr banal. Ist es in der Praxis allerdings NICHT. Im Gegenteil sogar: Ein fehlender oder falsch gesetzter Fokus lässt viele Breitensportler in ihrer Entwicklung stagnieren. Am Ende stellen sich die Spieler dann trotz der erheblichen Bemühungen die Frage:

Warum bleiben bei mir die Trainings-Erfolge aus?

Schnell ist dann der Schuldige gefunden: Die Intensität ist nicht hoch genug. „Ich muss mehr trainieren„. Ja, diese Fälle gibt es. Die Einstellung stimmt dann schlichtweg nicht. Spieler erwarten, nichts investieren zu müssen. Wollen auf der anderen Seite aber schnelle Ergebnisse sehen. So funktioniert Entwicklung allerdings nicht!

In den meisten Fällen scheiterst Du meiner Erfahrung nach nicht daran, zu wenig zu trainieren. Du scheiterst an der Ausrichtung Deines Tennis Trainings. Es fehlt ein langfristiger Fahrplan. Genauso wie die einzelnen Trainings-Sessions nicht effektiv genug gestaltet werden.

Nicht mehr trainieren. Sondern besser trainieren.

Genau darum geht es in diesem Trainings-Guide. Ganz im Sinne der Sandplatz Tennis Philosophie möchte ich Dir zeigen, wie Du Deine Trainingszeit sinnvoll nutzt, welche Faktoren für effektives Tennis Training entscheidend sind und wie Du konkrete Übungen gezielt in Dein Training integrieren kannst.

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Was macht Tennis Training wirklich effektiv?

Beim Tennis Training geht es nicht einfach darum, Zeit auf dem Platz zu verbringen. Viel wichtiger ist es diese Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen!

Wir alle kennen die Aussage „Übung macht den Meister„. Nun, in diesem Satz steckt sehr viel Wahrheit. Gleichzeitig bedeutet die Aussage auch, dass Du im Training hart für Deine Ziele arbeiten musst. Dein Spiel verbessert sich nämlich auf keinen Fall von alleine. Es ist nicht damit getan, Dir im Racket Radar Tennisschläger Ratgeber Deinen perfekten Schläger herauszusuchen. Schon bist Du unschlagbar? Wohl kaum!

Du brauchst ein Sieger-Mindset

Ganz im Gegenteil sogar: Stell Dich darauf ein, dass Du danach etliche Trainingsstunden auf dem Platz verbringen musst, um spürbare Erfolge zu bemerken. Denn Automatismen und langfristige Verbesserungen Deines Spiels ergeben sich ausschließlich mit zielgerichtetem Tennistraining. Wofür Du allerdings eine grobe Vorstellung Deiner Spielweise im Kopf haben solltest.

Wenn dem noch nicht so ist, empfehle ich Dir meinen kostenlosen Tennis Taktik Leitfaden. Dieser unterstützt Dich verständlich & praxisnah dabei, einen eigenen Spielstil zu entwickeln. Sodass Du Dich im Anschluss voll und ganz auf das dazugehörige effektive Tennis Training konzentrieren kannst. Aber was heißt denn nun zielgerichtetes Training? Welche Vorgehensweise erhöht die Effektivität und damit Deinen Fortschritt beim Tennis?

  • Hör auf mit den Ausreden: Viele Hobbyspieler haben immer einen Grund, nicht zu trainieren. Keine Lust, es nieselt, fehlende Fitness oder keine Zeit wegen der Familie / Arbeit. Die Liste ließe sich natürlich noch weiterführen. Doch letztlich belügst Du Dich selbst damit, verschwendest Potenzial.
  • Feste Trainingszeiten: Verbindlichkeit birgt enormes Potenzial, um die Effektivität Deines Tennistrainings zu steigern. Es hilft auch den inneren Schweinehund zu überwinden. Daher nutze feste Zeiten an festen Wochentagen und blockiere diese in Deinem Terminkalender. Das scheint eine Kleinigkeit zu sein. Macht meiner Erfahrung nach jedoch einen großen Unterschied aus!
  • Zielsetzung für jede Einheit: Jedes Mal wenn Du den Tennisplatz betrittst, solltest Du ein Ziel haben. An welchem Schlag oder welcher Spielsituation soll gearbeitet werden? Dieser Fokus hilft Dir dabei stets ein Stückchen besser zu werden.
  • Berücksichtige Dein Spielstil: Deine Rückhand ist wesentlich stärker als die Vorhand? Dann solltest Du nicht versuchen, Dein Training an irgendeinem Standard-Spielstil auszurichten. Deine Stärken und Schwächen solltest Du nicht nur kennen, sondern gezielt ins Training integrieren. Entwickle Dein Spiel um Deine individuellen Fähigkeiten herum und arbeite gleichzeitig daran, Schwachstellen zu reduzieren.
  • Trainiere möglichst matchnah: Was bringt Dir eine Übung, die im Training perfekt funktioniert, aber im Match nicht vorkommt? Unrealistische 50-Ball-Folgen helfen Dir wenig, wenn ein Großteil der Ballwechsel im Breitensport bereits nach wenigen Schlägen endet. Trainiere deshalb Situationen, die Dir im Match tatsächlich begegnen: Aufschlag, Return, erster Ball nach dem Aufschlag, kurze Bälle, Winkel, Drucksituationen und die Eröffnung eines Ballwechsels.
  • Zielzonen & Vorgaben: Mittels Zielbereichen und Vorgaben lassen sich nicht nur komplette Spielzüge trainieren. Es erhöht gleichzeitig das Schlagrepertoire, die Präzision und natürlich auch die Sicherheit, bestimmte Zonen gezielt anzuspielen. Denn Präzision ist wichtiger als Tempo! IMMER.

Erfahrungsgemäß werden wir beim Tennis spielen vor Herausforderungen gestellt und müssen daran wachsen. Überwinde Deinen inneren Schweinehund. Trainiere das, worauf Niemand Lust hat und auch an Tagen, wo Du selbst keine Motivation verspürst. Denn genau dort beginnt effektives Tennis Training.

Welche Trainingsform passt zu Dir?

Dein Tennis Training kannst Du grundsätzlich auf zwei Arten organisieren: allein bzw. im individuellen Training oder gemeinsam mit mehreren Spielern im Gruppentraining. Beide Varianten haben ihre Stärken und Schwächen. Welche für Dich sinnvoll ist, hängt vor allem von Deinem Ziel, Deinem Spielniveau und Deinen Möglichkeiten ab.

Individuelles Tennis Training

Beim individuellen Training steht Deine persönliche Entwicklung im Mittelpunkt. Anders als beim Gruppentraining kannst Du die Inhalte sehr gezielt auf Dein eigenes Spiel ausrichten und viele Wiederholungen bestimmter Schläge oder Spielsituationen sammeln.

In meinen Augen lässt sich das individuelle Tennis Training zusätzlich in 4 Kategorien einteilen:

  • Training mit einem Trainer
  • Training mit einem Spielpartner
  • Ballmaschinen-Training
  • Training mittels einer Ballwand

Jede dieser Kategorien hat im Tennis Training ihre ganz speziellen Vor- und Nachteile. Welche unterschiedlicher kaum sein könnten, allerdings auch von Dir, Deinen Vorlieben sowie Deinem Geldbeutel abhängig sind. Aber lass uns gern die Kategorien nachfolgend etwas detaillierter betrachten.

Training mit einem Trainer

1 zu 1 Coaching im Tennis

Für mich ist das Training mit einem guten Trainer die effektivste Form. Du bekommst die volle Aufmerksamkeit und erhältst direktes Feedback. Einen modernen Tennis Trainer hinzuzuziehen, ist daher die beste Option, weil …

  • dieser umfangreiches Fachwissen mit- und einbringt.
  • er einen anderen Blickwinkel auf Dich hat.
  • Du speziell auf Dich zugeschnittene Übungen machst.
  • manchmal Nuancen über die Qualität entscheiden.
  • damit die schnellsten Fortschritte erzielt werden.

Allerdings steht und fällt Deine Entwicklung mit der Qualität Deines Trainers. Aus diesem Grund solltest Du ihn auf den Prüfstand stellen. Nutze ggfs. Schnupperangebote, um mehrere Trainer miteinander zu vergleichen – auch um zu prüfen, ob die Chemie zwischen euch stimmt.

Schließlich sind die Kosten für Einzelstunden in den letzten Jahren deutlich angezogen. Was mich direkt zum nächsten Punkt führt: Nicht jeder Breitensportler will oder kann sich eine Vielzahl von Trainerstunden pro Woche leisten.

Insofern ist es durchaus legitim nach anderen Optionen Ausschau zu halten. 3 meiner Meinung nach gute Alternativen für Dein persönliches Tennistraining stelle ich Dir nachfolgend vor.

Training mit einem Spielpartner

Ein Spielpartner kann einen Trainer nicht ersetzen – aber er kann eine hervorragende Ergänzung für Dein Training sein.

In der Regel fehlt ihm der fachkundige Blick auf Deine Bewegungsabläufe sowie häufig auch Kenntnisse über taktische Elemente. Er ist kein ausgebildeter Trainer und steht in den Spielformen oft zu weit weg vom Geschehen.

Aus diesem Grund ist ein Fokus beim Training mit einem Spielpartner extrem wichtig. Wenn ihr euch nur zum „Matchen“ oder zum Schlagen einiger Bälle trefft, hat das erfahrungsgemäß wenig Trainings-Charakter.

Im Gegenteil sogar, die wenigsten Spieler trainieren dabei bestimmte Schläge oder Spielsituationen effizient. Schon gar keine Tennis Taktiken & Spielzüge. Am Ende des Tages ist es vergeudete Zeit!

Tatsächlich ist das Finden eines passenden Spielpartners im Breitensport oft ein größeres Problem. Wenn Du beim Spielen plötzlich Ziel-Hütchen / Utensilien nebst einer Kamera für Aufnahmen auspackst oder von Vorgaben sprichst, um dem Tennis Training die notwendige Effektivität zu verleihen, erntest Du sehr wahrscheinlich skeptische Blicke.

Fragst Du danach nochmal ob die Person Zeit hat, kommt vielleicht sinngemäß die Aussage: „Nur wenn Du die blöden Hütchen zu Hause lässt und wir einfach spielen„.

Versteh mich bitte nicht falsch: Ein Trainingsmatch von Zeit zu Zeit ist durchaus eine gute Möglichkeit, um den Wettbewerb zu simulieren. ABER …

Ein Trainingsmatch ist Tennis spielen. Gezieltes Training ist etwas anderes.

Ballmaschinen-Training

Tennistraining mit der Slingerbag Ballmaschine

Wenn der Tennis Trainer oder ein Spielpartner keine Optionen für Dich sind, könntest Du eine Tennis Ballmaschine in Erwägung ziehen. Tatsächlich gibt es mittlerweile viele Hersteller einer solchen Maschine. Der Markt hat sich im Vergleich zu meiner Anfangszeit sehr verändert. Die Preise sind stark gesunken, während der Funktionsumfang zugenommen hat.

Teilweise gibt es sogar Ballmaschinen, die sich mittels des Smartphones programmieren lassen, sodass Ballfolgen ins Tennis Training integriert werden können. Oft kannst Du den Drall für den Ball einstellen, die Zielpunkte, wo Du angespielt werden möchtest sowie einige andere Bedingungen. Das macht das Training nicht nur skalierbarer, sondern auch effektiver.

Der klare Vorteil einer solchen Ballmaschine sind die vielen Wiederholungen. Innerhalb kürzester Zeit schlägst Du enorm viele Bälle in einer einstellbaren Frequenz. Zudem bist Du nicht auf den Trainer oder einen Spielpartner angewiesen. Ich schnappe mir meine eigene Ballmaschine ganz oft, wenn ich Niemanden für eine Einheit finden kann. Die Slinger Bag Ballmaschine habe ich Dir im Blog bereits intensiver vorgestellt, nebst vielen Tipps sowie Übungen zum Nachmachen.

Wofür ich die Ballmaschine sehr gerne einsetze: Um Schläge einzustudieren, die ich sonst sehr selten spiele oder mit denen ich im regulären Tennistraining meine Mitspieler behindern würde. In den letzten Jahren waren das vor Allem Szenarien für meine Vorhand, die ich stärken wollte. Genauso wie Volleys, Schmetterbälle oder Stopps, die Du sonst eher seltener übst.

Training mittels einer Ballwand

Der kleine Bruder der Ballmaschine? Das ist die Ballwand. Sofern Du keine der zuvor genannten Möglichkeiten – aus welchen Gründen auch immer – nutzen kannst, stellt sie durchaus eine Alternative dar. Viele Vereine halten eine solche Ballwand für die Mitglieder vor. Doch das Einsatz-Szenario geht weit über ein Warm-Up vor einem Match hinaus. Du kannst Dein Tennis Training damit effektiv ergänzen.

Sie (die Tennis Ballwand) ist ebenfalls unabhängig von der Uhrzeit oder dem Spiel-Niveau. Anders als bei der Ballmaschine entstehen keine zusätzlichen Kosten. Du kannst kostenlos bei fehlender Spielbereitschaft an Deinem Spiel arbeiten. Aber ich warne Dich bereits jetzt vor:

Die Ballwand gewinnt immer! 😉

Was mir persönlich bei der Ballwand nicht gefällt: Du siehst das Resultat Deiner Schläge nicht. Zumindest nicht auf der anderen Hälfte des Platzes. Ich finde es daher schwer einzuschätzen, ob das, was Du trainierst, wirklich effektiv ist. Wenn Du an bestimmten Schlagtechniken arbeiten möchtest oder Sicherheit gewinnen willst, kann die Ballwand durchaus eine gute Option darstellen. Ansonsten würde ich persönlich eine der anderen Möglichkeiten vorziehen.

Und auch hier gilt wieder: Es besteht die Gefahr, Dir Bewegungsabläufe anzueignen, die Dich nicht weiterbringen. Viele Wiederholungen von falschen Bewegungen solltest Du meiden und ggfs. einen Trainer hinzuziehen.

Gruppentraining

Die Alternative zum Einzel-Tennis-Training: Du findest Dich mit mehreren Personen in einem Gruppentraining zusammen. Gruppentraining kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Spielformen, taktische Situationen und Matchnähe im Mittelpunkt stehen. Ich persönlich würde jedoch stets ein Einzeltraining anstreben, weil es einfach effektiver ist.

In der Praxis haben sich zwei gängige Modelle bewährt. Einerseits ein unterstütztes Training mit einem Trainer. Andererseits eine Art Mannschaftstraining, bei welchem die Spieler ohne Trainer an ihrem Spiel arbeiten. Beide Varianten nebst Vor- und Nachteilen will ich Dir anliegend ausführlicher vorstellen.

Gruppentraining ohne Trainer

Erfahrungsgemäß kann ein Gruppentraining davon profitieren, dass die Spieler unterschiedliche Erfahrungen und Spielstärken mitbringen. Dadurch können gegenseitig wertvolle Tipps und neue Perspektiven entstehen. In den Vereinen, in denen ich bisher Mitglied war, wurde das Tennis Training ohne einen Trainer häufig als eine Art Mannschaftstraining gelebt.

Die Mannschaft kam so an einem festen Termin zusammen. Das fördert natürlich das Gemeinschaftsgefühl. Ähnlich wie ein Trainingslager zur Vorbereitung der Sommersaison! Wichtig ist nur, dass ihr als Gruppe den Fokus nicht verliert. Die Bierrunde unter der Woche kann auch parallel zum Training an einem anderen Tag stattfinden. Das reguläre Tennistraining sollte dafür weniger herhalten müssen.

Ansonsten leidet die Effektivität. Was letztlich dazu führt, dass einige der Spieler enttäuscht und Mannschaftsziele gegebenenfalls nicht erreicht werden. Wäre doch schade, wenn die Mannschaft das Potenzial und die investierte Zeit verschwendet, oder nicht? Schließlich haben wir Hobbyspieler sowieso einen sehr engen Terminkalender, wo Zeit auf dem Court ohnehin schon Mangelware ist.

Mit Trainer-Unterstützung

Tennis Gruppentraining mit vielen Personen

In vielen deutschen Tennisvereinen wird dieses Gruppentrainings-Modell aktiv mit einem Trainer gelebt. Es hat sich über die Jahre aus Sicht der Vereine und Trainer bewährt. Weil die wenigen Kapazitäten der Trainer gut über die vielen Mannschaften sowie Spieler verteilt werden können, ohne das Jemand auf der Strecke bleibt.

Außerdem kann der Trainer seine Schützlinge unterstützen, geeignete Spielformen und Übungen in das Tennis Training zu integrieren. Schließlich ist es ja bekanntlich wichtig, matchnah zu trainieren. Vereinzelt sind auch Technik-Tipps möglich.

Tatsächlich nehme ich an solch einem Gruppentraining jedes Jahr zur Saisonvorbereitung teil. Wo wir uns speziell auf den Wechsel von der Halle auf das Sandplatz Tennis konzentrieren. Ein Wochenende voller Tennis und einige Aktivitäten abseits des Platzes.

Ich persönlich bin allerdings kein großer Fan von regelmäßigem Gruppentraining.

Aus meiner Erfahrung hält sich der individuelle Nutzen häufig in Grenzen – insbesondere dann, wenn die Gruppe sehr groß ist oder die Spielstärken weit auseinanderliegen. Weil dann die Anzahl der Schläge des Einzelnen reduziert ist und auch die Qualität der Ballwechsel leidet. Wenn Du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest, empfehle ich Dir folgenden Artikel: Dein Tennis Gruppentraining kannst Du Dir auch sparen!

Wie sieht ein gutes Tennis Training in der Praxis aus?

Im bisherigen Verlauf des Artikels habe ich Dir eine Menge Informationen über das Tennis Training an sich zur Verfügung gestellt. Du hast gelernt, dass es darauf ankommt den richtigen Fokus zu setzen. Außerdem habe ich Dir im letzten Abschnitt Deine grundsätzlichen Möglichkeiten anhand Deines Geldbeutels, Deiner Spielstärke und Deinem Umfeld aufgezeigt. Darum wird Dich die folgende Aussage wahrscheinlich nicht sonderlich überraschen!

Es gibt nicht DIE Tennisübung, die jeden Spieler automatisch besser macht.

Ich nehme nicht ab trotz Sport

Daher solltest Du versuchen einen effektiven Prozess zu etablieren. Ich persönlich habe über Jahre hinweg die Erfahrung gesammelt, dass nicht die Übung im Vordergrund stehen sollte. Stattdessen würde ich Dir raten, Dich mehr auf das Ziel der Übung zu konzentrieren. Zumindest bei mir hat die Verlagerung des Fokus einen enormen positiven Effekt im Tennistraining eingebracht.

Mit einem solchen Prozess kannst Du das Maximum aus Deiner Entwicklung herausholen. Schlichtweg weil Du das Training an Dich & Deine Fertigkeiten anpasst. Dadurch förderst Du gezielt Deine Stärken und baust Routinen auf. Welche Dir in einem engen Tennis-Match die nötige Sicherheit geben. Somit kannst Du in den entscheidenden Momenten Dein bestes Tennis abrufen und den Gegner mit klugen Entscheidungen unter Druck setzen.

Doch wie gestaltet sich so ein Trainings-Prozess in der Praxis?

Ziel → Übung → Wiederholung → Steigerung → Transfer ins Match

Mögliche Ziele wären beispielsweise:

  • Etablieren von Standard-Spielzügen
  • Mehr Präzision im Aufschlag
  • Bälle früh im Feld nehmen
  • Mit dem Return den Aufschlag neutralisieren
  • Weniger Fehler auf der Rückhand machen
  • Technische Ausgestaltung von Schlägen

Wie Du erkennst, können die Ziele sehr klein & dediziert gestaltet werden. Egal ob Technik, Athletik, Mentalität oder Taktik. Sogar ganze Spielzüge kannst Du so etablieren. Ich würde Dir raten, Deine Ziele anhand Deines Spielstils & Deiner Fertigkeiten auszuwählen. Im Anschluss kannst Du Dir Gedanken über potenzielle Übungen machen.

Mit vielen Wiederholungen und Steigerung der Intensität oder Präzision kannst Du dann mit der Zeit beginnen, das im Tennis Training Erlernte in die Wettbewerbe zu transferieren. Denn Tennistraining und Match sind immernoch zwei verschiedene Paar Schuhe.

Allgemeine Tipps für mehr Qualität!

Reduziere die Fehlerquote.

die 5 häufigsten taktischen Fehler im Breitensport

Genau an dieser Stelle beginnt effektives Tennis Training. Was Du nämlich dort nicht schaffst, wird Dir in einem Wettkampf erst recht nicht gelingen. Tennis ist nunmal ein Sport, bei dem in der Regel der Spieler erfolgreich ist, der die wenigsten Fehler begeht.

Doch im Breitensport setzen nicht wenige Spieler auf ein hohes Risiko. Es werden Winner aus den aussichtslosesten Situationen versucht. Mehr Tempo statt Kontrolle und Schläge, die nur sehr selten Einzug ins Training erhalten.

Aber den Ball 4 Mal ohne Fehler mit Topspin ins Feld spielen? Das können nur die Wenigsten! Obwohl doch allseits bekannt sein dürfte, dass die meisten Ballwechsel nach 4 bis 6 Schlägen beendet sind. Das ist kein Bauchgefühl, sondern eine offizielle Tennis Statistik!

Beginne jeden Ballwechsel mit hoher Sicherheit.

Die Profis machen es uns vor, wie Tennis richtig gespielt wird. Schau Dir dazu gern einmal die nachfolgende Grafik an. Sie zeigt Dir Djokovics Platzierung in einem ATP-Finale aus dem Jahr 2019. Wie Du gut erkennen kannst, viele seiner Schläge sind gar nicht an die Linien gespielt. Einfach weil das Risiko viel höher ist. Genau das machen die meisten Spieler im Amateurbereich falsch.

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Quelle: ATP Webseite

Der bessere Weg für Dein Tennistraining: Starte in jeden Ballwechsel mit hoher Sicherheit. In der Regel erzeugst Du diese indem Du auf Topspin und eine höhere Flugkurve setzt. Den Topspin kannst Du mit Geräten, wie dem Top-Spin Pro festigen. Oder schau Dir mal den vom DTB empfohlenen Spivo Sensor an, der Dir akustisch aufzeigt, ob Du gerade Topspin gespielt hast oder nicht.

Mach es außerdem wie Djokovic und viele andere Profis, spiel den Ball nicht zu nah an die Linien heran. Damit eleminierst Du nicht nur das Seitenaus. Auch unsauber getroffene Schläge können durch den Abstand zu den Linien noch im Feld untergebracht werden. Hierfür kannst Du sehr gut entsprechende Zielhütchen verwenden, welche Du kostengünstig bei Tennis-Point kaufen kannst.

Technik Grundlagen erlernen & Verletzungen vorbeugen

Insbesondere für Anfänger sind zunächst Technik Tennis Übungen die oberste Priorität. Ja, ich weiß: Das macht erstmal keinen Spaß. Aber die Technik ist das A und O beim Tennis! Hierfür würde ich Dir dringend empfehlen einen guten Tennis Trainer zu engagieren. Dieser kann Dir die komplexen und vielschichtigen Bewegungen verletzungsfrei beibringen, bis Du den Ball sicher im Feld platzieren kannst.

Denn nicht nur der zu Dir passende Tennisschläger beugt Verletzungen vor, sondern genauso eine saubere Technik. Ansonsten drohen Handgelenk Schmerzen oder gar chronische Verletzungen. Neben dem Kauf eines ungeeigneten Schlägers ist häufig die falsche Technik eine gängige Ursache für die Probleme.

Trainiere echte Spielsituationen

Ein ebenfalls häufig vorkommender Fehler im Tennis Training sind fehlende „echte“ Spielsituationen. Warum ist das so wichtig? Weil diese Situationen ein echtes Match sehr gut simulieren und Dich auf den Ernstfall vorbereiten. Darum sollte Dein Training nicht nur darin bestehen lange Top-Spin Bälle cross zu spielen. Sondern Dich auf viele Eventualitäten vorzubereiten.

Triffst Du in einem Turnier oder Mannschaftswettbewerb auf einen Gegner, welcher Dich mit einem flachen Slice zur Weißglut bringt, hast Du nur wenige Chance das Match zu Deinen Gunsten zu beeinflussen. Schlichtweg aus dem Grund, weil Du niemals im Tennis Training geübt hast, mit einem tiefen Slice umzugehen. Die meisten Breitensportler spielen dann einfach weiter und gehen sang und klanglos unter.

Schwächen & Stärken gleichermaßen trainieren!

Der Stoppball im Treffpunkt

Leider sehe ich bei vielen Tennisspielern einen großen Fehler im täglichen Training. Sie konzentrieren sich zu sehr auf ihre Stärken. Das ist grundsätzlich nicht verkehrt, denn Deine Stärken sind Deine Waffe in einem Match. Dementsprechend wäre es fahrlässig diese nicht noch weiter zu verbessern, beispielsweise wenn Du einen extrem guten Stoppball spielen kannst.

Auf der anderen Seite ist es doch so, dass ein kluger Gegenspieler Deine Stärken irgendwann erkennt. Er wird sie dann versuchen zu meiden. Stattdessen wird er eher Deine Schwächen anspielen. Oder sagen wir zumindest die Bälle wiederholen, mit denen Du im Verlauf des Matches am meisten Probleme hattest.

Genau darum ist es wichtig, Deine Schwächen ebenfalls mit einem gezielten Tennistraining zu verbessern. Es wird Deinem Gegner weniger Angriffsfläche bieten und Dir mehr Sicherheit geben. Wenn Du zum Beispiel mit Deiner Rückhand keinen Ball ins Feld spielst, wäre es doch ein Leichtes in jeder Session 15 Minuten Rückhande zu trainieren. Oder etwa nicht?

Trainings-Utensilien für mehr Effektivität

Bild mit KI erstellt

Fortschritte im Tennis Training werden nicht nur durch den richtigen Fokus erzielt. Mit einer gezielten Auswahl an Trainings-Utensilien kannst Du die Effektivität Deiner Übungen erheblich steigern. Oft brauchst Du nicht einmal teure Produkte. Im Ergebnis erleichtert Dir das Zubehör jedoch den Trainings-Alltag ungemein und kann sowohl online bei Amazon oder auch im Tennis-Point Onlineshop erworben werden.

Manchmal reichen die einfachsten Sachen. Doch ab und zu kann es nicht schaden, einmalig ein paar Euro mehr auszugeben. Wie zum Beispiel für Hütchen und Zielmarkierungen, eine Netzerhöhung, Medizinbälle etc. Damit kannst Du auf einfache Art und Weise die Effektivität des Trainings erhöhen.

Du weißt nicht welches Zubehör unbedingt notwendig ist? Dann schau gern mal in diesen Beitrag: Welches Trainings-Equipment braucht der ambitionierte Spieler? Dort habe ich Dir potenziell notwendige Ausrüstung vorgestellt und deren Nutzen erklärt.

Konkrete Übungen für Dein Tennistraining

Jetzt wird es praktisch.

Du weißt inzwischen, worauf es bei effektivem Tennis Training ankommt und welche Möglichkeiten Dir für Deine Trainingseinheiten zur Verfügung stehen. Doch Theorie allein bringt Dich nicht weiter. Entscheidend ist, was Du tatsächlich auf dem Platz trainierst.

Deshalb findest Du nachfolgend verschiedene Übungen und Spielformen, die Du in Dein eigenes Training integrieren kannst. Einige davon stelle ich Dir hier direkt vor. Bei anderen findest Du weiterführende Artikel mit ausführlichen Erklärungen und konkreten Varianten.


Tennis Trainingsübungen ohne Trainer

Bevor ich Dir eine Vielzahl von tollen Trainingsübungen vorstelle, möchte ich Dich kurz auf einen anderen Blog-Artikel hinweisen.

Gemeinsam mit Felix & Lukas vom Tennis Podcast Netzroller, habe ich Dir nämlich 6 Spielformen für Dein Tennistraining vorgestellt, welche Dich auch ohne Trainer wirklich in der Spielstärke vorranbringen.

In den Tennis Übungen (ohne Trainer) für ambitionierte Spieler findest Du nicht nur meine Erfahrung aus über 15 Jahren. Sondern auch noch die der beiden Netzroller, welche ebenfalls in höheren Ligen gespielt haben und dementsprechend wissen, worauf es ankommt!

Bring Dein Tennis Training also selbst auf das höchste Level. Schau Dir unsere Highlight-Spielformen genauer an.

Grundlagen Tennis Training Übungen

Der wichtigste Schlag im Tennis ist ein Grundlinien-Ball lang & cross. Egal ob Vorhand oder Rückhand. Beide Varianten solltest Du im Schlaf beherrschen.

Warum? Weil ein Ball Cross aus mehreren Gründen die sicherste Option für Dich ist. Richtungswechsel sind schwer zu timen und dann wären da noch die Gegebenheiten des Tennisplatzes.

Aus diesem Grund gehören Cross-Bälle in jedes vernünftige Tennis Training. Unabhängig davon, ob ins individuelle Training, Ballmaschinen-Training oder Mannschaftstraining in der Gruppe. Diese Bälle müssen einfach sitzen, weil sie zu über 70% im Match gespielt werden. Da gibt es keine zwei Meinungen zu!

Meine Empfehlung: Integriere eine Routine für beide Variante in Dein Warm-Up. 5 – 10 Minuten pro Seite nur lange Bälle cross zu Beginn der Trainings-Einheit. In dieser versuchen beide Spieler die in der Grafik markierten gelben Zielflächen zu treffen. Das reicht vollkommen aus, insbesondere weil das so in dieser Form natürlich keine Matchhärte übt.

Damit Dein Tennistraining nicht zu einseitig auf den Cross-Ballwechsel setzt, gibt es noch den Hosenträger. Er vereint den Cross-Schlag, den Longline-Schlag und etwas Konditionstraining.

Beim Hosenträger schlägt einer der beiden aktiven Spieler den Ball IMMER Cross, während der andere Spieler IMMER Longline spielt. Wenn Dir die Abbildung nicht genügt, kannst Du Dir auch mein Instagram Reel zum Hosenträger ansehen.

Ziel dieser Trainings-Übung ist es nicht den Gegner zu schlagen, sondern den Ball möglichst lange im Spiel zu halten. Vergesst nach einigen Sets nicht, die Aufgaben zu wechseln. Wenn das in guter Qualität funktioniert, gibt es noch einige mögliche Abwandlungen, zum Beispiel in Dergestalt, dass jede 2. Rückhand umlaufen werden muss.

Kennst Du 11er als Spielform? In fast allen Vereinen haben wir dieses Spiel häufig eingesetzt. Das Einspielen erfolgt neutral von unten. Nachdem neutral zurückgespielt wurde ist der Ballwechsel eröffnet. Im Grunde sind es kleine Match-Tiebreaks, um in den Spielrythmus zu kommen.

Für’s Tennis Training ist es ganz gut, weil viele Ballwechsel zu Stande kommen. Der Aufschlag wird eingespart und trotzdem findet eine Wettkampfsituation statt. Wer zuerst 10 Punkte oder 2 Punkte Vorsprung hat, gewinnt. Das kannst Du im Grunde so häufig wiederholen, wie Du und Dein Gegenüber Lust habt.

Als Nebeneffekt übst Du gleich den nicht so beliebten Match-Tiebreak. Der wirklich eine sehr mentale Situation schafft. Spieler die sehr kopflastig sind, haben damit ihre Probleme. Weil Du schnell on Point sein musst. Stets konzentriert und genügend Mut in petto, um Dein bestes Tennis zu spielen.

Ohne dabei zu viel zu wollen. Das ist eine mentale Herausforderung, weshalb es sich lohnt, solche Übungen in Dein Tennistraining zu integrieren. Und das Gute: Außer Deinem Tennisschläger brauchst Du für diese Übung kein weiteres Tennis Equipment.

Ein gängiger Fehler unter Breitensportlern: Sie spielen den Ball einfach nur in die Mitte zurück. Werden jedoch häufig viel zu kurz und laden den Gegenüber unbewusst ein. Denn er kann mit viel Winkel spielen oder sogar nach vorne gehen, um Dich am Netz unter Druck zu setzen.

Aus diesem Grund ist die Übung „den mittleren Bereich meiden“ eine tolle Tennis-Übungsform. Stecke Dir den Bereich gern mit entsprechenden Ziel-Kegeln ab. Danach spielst Du mit Deinem Mitspieler ganz normal. Versuch den markierten Bereich zu meiden. Du kannst natürlich einen kurzen Ball spielen, dieser sollte dann aber mit Winkel nach außen gehen.

So bringst Du Deinen Gegner zum Laufen. Dadurch bekommt Dein Schlag eine ganz andere Qualität. Sollte sich ein Ball in den markierten Bereich verirren, habt ihr mehrere Optionen:

  • Der Ballwechsel wird wiederholt.
  • Punktgewinn für den Gegner.
  • Auf den kurzen Ball muss SOFORT ans Netz aufgerückt werden.

Ihr könnt sogar ein reguläres Match mit dieser Übung spielen! Somit kommt Wettbewerb ins Tennis Training, gleichzeitig verinnerlichst Du aber die „toten Zonen“ auf dem Tennisplatz. Den Namen tragen die Zonen natürlich nicht umsonst. Ab einem gewissen Level wirst Du für Schläge in diesen Bereich des Platzes einfach nur noch bestraft.

Um den Platz besser kennenzulernen, kannst Du diese Übung in Dein Tennistraining super integrieren. Das Ziel ist es alle vier Zonen des Einzelfeldes so lange wie möglich zu treffen, ohne dabei einen Fehler zu begehen.

Je nach Niveau der Spieler kann die Schwierigkeit dadurch erhöht werden, welche Felder wie getroffen werden sollen. Dazu gleich noch mehr Details. Ich würde zunächst jedoch vorschlagen, damit zu beginnen, den Tennisplatz in vier Felder zu trennen. Dazu kannst Du ganz einfach mit dem Fuß eine zusätzliche Linie entlang der T-Linie zur Grundlinie ziehen. Alternativ trennt Ihr das hintere Feld in der Mitte mit einem Hütchen oder Gummimatten.

Versucht nun – wie bei einer Vorhand- oder Rückhand-Rallye – den Ball immer wieder in den gleichen Bereich zu spielen. Wie bereits bei der Übung Vorhand-/Rückhand-Cross. Im nächsten Schritt kann die Tennis Spielform auf die beiden Aufschlagbereiche fokussiert werden. Sodass im Grunde beide Spieler einen Ball kurz-cross spielen.

Wenn beide Spieler mit einer hohen Trefferquote das Feld erreichen, könnt Ihr die Übung so verändern, dass nun immer abwechselnd Feld 1 bis 4 getroffen werden müssen. Sprich der einspielende Spieler versucht mit seiner Vorhand den Ball lang und cross auf die Vorhand des Gegners zu platzieren. Dieser spielt den Ball genau auf diese Weise zurück.

Den zweiten Schlag spielt der Einspieler dann kurz-cross auf die Vorhand des Gegner, welcher den Ball ebenfalls kurz-cross zurückspielt. Den darauf folgenden Ball spielt der Einspieler mit seinem drittem Schlag mit der Vorhand longline in die Rückhand des Gegners.

Dieser schlägt den Ball mit der Rückhand cross und lang in die Rückhand des Einspielers. Welcher dann als nächstes in dieser Übungsform mit der Rückhand kurz-cross und den Ball genauso zurück bekommt. Bevor er dann den letzten Ball mit der Rückhand longline auf seine Vorhand bekommt. Wo die Übung dann wieder von vorn beginnt.

Aufschlag & Return sind die beiden wichtigsten Elemente in einem Tennis-Match. Denn während Dein Gegner auf Deinen Aufschlag keinen direkten Einfluss hat, kann ein guter Return den Aufschlag des Gegners neutralisieren.

Außerdem darfst Du nicht vergessen, die meisten Ballwechsel enden bereits nach 4 – 6 Schlägen. Das macht es nochmal wichtiger, dass die ersten Schläge von hoher Qualität sind. Umso überraschender: Im Breitensport wird Beides nur rudimentär im Tennistraining platziert.

Eine entsprechende Trainings-Übung könnte zum Beispiel wie im Bild aussehen. Einer der Spieler versucht variabel aufzuschlagen. Soll bedeuten er versucht die 3 Zielbereiche zu treffen, möglichst lang und präzise. Aber nicht nur die Positionierung sollte flexibel sein, auch ob gerade, mit Slice oder als Kick-Aufschlag. Natürlich lässt sich das spiegelverkehrt dann auf die Rückhandseite übertragen.

Der Returnspieler hat die Aufgabe mit einer kurzen Ausholbewegung den Aufschlag zu neutralisieren. Dazu spielt er den Ball in die gelbe Zielfläche vor die Füße des Aufschlägers. Ganz in Djokovic-Manier, welcher die Returns in seiner besten Zeit perfektioniert hatte. Ein Grund warum er in der ATP-Rangliste lange Zeit so dominiert hat. Durch die Länge der Schläge gibst Du dem Aufschläger keine Angriffsfläche. Winkel kann er von dort ebenfalls nicht so krass spielen.

Daneben probiert euch beim Return mit dem Stellungsspiel aus. 2 Meter hinter der Grundlinie, direkt an der Grundlinie oder sogar 1 Meter im Feld. Übt ruhig auch ein aggressiveres Return-Spiel. Sowohl auf den ersten als auf den zweiten Aufschlag. Aber besonders beim Zweiten, wo Du natürlich sehr gut das Heft in die Hand nehmen kannst.

Aufschläge kannst Du im Zweifelsfall auch allein in Dein Tennis Training integrieren. Schnapp Dir vor oder nach dem Mannschaftstraining einen Balleimer, den Du bei bequem online bei Amazon oder Tennis-Point kaufen kannst. Nimm Deine Bewegungen mit dem Handy auf und analysiere diese. Trainiere regelmäßig 30 bis 60 Minuten am Aufschlag und Du wirst signifikant besser werden. Versprochen!

Angriff Übungen fürs Tennistraining

Ab einem bestimmten Spiel-Niveau werden Deine Angriffsmuster wichtiger. Du musst nicht zwangsläufig das Risiko massiv erhöhen. Es genügt mit Angriffs-Trainings-Übungen Deinen Bemühungen mehr Qualität zu verschaffen.

Einerseits forcierst Du so im Tennis Training ein frühzeitiges Erkennen geeigneter Situationen. Andererseits steigerst Du die Effektivität des kontrollierten Grundlinienspiels, was zwangsläufig auch ein Volley-Training integriert.

Alles in Allem eine wirklich gute Übung, um offensiver im Match zu agieren! Wenn Du Dir diese Spielform etwas genauer ansehen möchtest, kann ich Dir meinen Instagram Kanal empfehlen. Dort habe ich dieses Reel veröffentlicht, welches die Situation sehr gut zeigt.

Leider werden Stopps im Tennis Training sehr häufig vernachlässigt. Besonders im Breitensport neigen die Spieler dazu den „Dropshot“ als direkten Punktgewinn einsetzen zu wollen. Warum Dein Dropshot kein Winner sein muss, hatte ich Dir bereits im Blog beschrieben.

Außerdem werden Stopps in den seltsamsten Situationen versucht. Meistens auch noch als eine Art Slice. Doch Du solltest nicht vergessen: Der Schlag ist eine offensive Handlung mit einer hohen Flugkurve.

Denn Du setzt den Dropshot eher ein, wenn der Ball vorher etwas zu kurz ist und Du in das Feld hineingehen kannst. Da er sehr kurz gespielt werden soll, brauchst Du eine hohe Flugkurve, anders als beim genannten Slice!

Aus diesem Grund würde ich Dir raten, Stopps im Tennistraining wie auf der Abbildung einzusetzen. Nämlich in einer normalen Rallye mit der Zielvorgabe, dass kurze Bälle des Gegners mit einem Stopp angegriffen werden sollen. Wobei es ratsam ist, die Stopps dann auf die gegenüberliegende Seite zu platzieren.

Du brauchst gegen starke Gegner eine Waffe. Dazu eignet sich am besten Deine Vorhand, die bei den meisten Spielern stärker ist. Aber es reicht ab einer gewissen Spielstärke nicht mehr aus, den Ball einfach nur cross auf Sicherheit ins Feld zu spielen.

An dieser Stelle kommen dann Inside-Out & Inside-In ins Spiel. Du nutzt also bei einem schwächeren Ball auf die Rückhandseite Deine Vorhand, indem Du die Rückhand umläufst. Das erzeugt einerseits allein durch das Umlaufen einen gewissen Druck. Andererseits eröffnet es Dir Winkel und taktische Herangehensweisen.

Im Tennistraining kannst Du dafür eine sehr gute Übung nutzen. In dieser spielst Du ganz normale Grundlinien-Duelle auf der Rückhandseite mit Deinem Spielpartner. Sobald einer der beiden Spieler zu kurz/mittig/langsam wird, MUSS der andere Spieler die Rückhand umlaufen. Mit dem ersten Inside-Out ist die Zielvorgabe, den Gegner möglichst aus dem Feld zu treiben.

Um möglichst mit dem nächsten Schlag mit der Vorhand auf den Angriffsball Longline als Inside-In zu gehen. ABER VORSICHT: Ist der erste Inside-Out nicht gut genug, öffnest Du Deine komplette Vorhand und machst es ihm einfach Dich zu bestrafen. Wichtig ist daher ein sicherer & zugleich aggressiver Schlag mit viel Topspin.

Tennis Training Übungen als Gruppe

Die Tennis-Trainings-Übung „spanisches Einzel“ ist sehr gut für größere Gruppen geeignet. Auf jeder Seite des Feldes finden sich mindestens 3 Spieler zusammen. Es kombiniert Kondition, Technik und Übersicht auf dem Platz.

Begonnen wird mit einem Spieler auf jeder Platzhälfte (Einzel). Der Ball wird neutral in die Mitte eingespielt (von unten, ohne Aufschlag). Der Gegenspieler muss diesen neutral zurückspielen. Danach wird der Ballwechsel ausgespielt. Währenddessen die beiden Spieler den Ballwechsel beenden, steht auf jeder Seite ein weiterer Spieler mit einem Ball bereit.

Das Team dessen Spieler den Ballwechsel verloren hat, kann nun den Ball unfair einspielen. Soll bedeuten der Ball kann schnell überall ins Feld gespielt werden. Zum Beispiel wenn sich der Gewinner des Ballwechsels zwei Meter hinter der Grundlinie befindet, mit einem Stoppball kurz hinter das Netz.

Das wird so lange fortgeführt, bis ein Spieler 3 Punkte hintereinander gewonnen hat. Damit hat er einen Champions-Punkt erzielt. Danach wird wieder neutral angespielt. Bei uns im Tennistraining wird diese Übung meistens bis 15 Punkte für ein Team gespielt.

Bei uns im Tennis Training der Mannschaft nutzen wir zudem häufig das sogenannte „Wagner Doppel„. Kennst Du diese Spielform bereits? Die Übung vereint viele effektive Spielsituationen. So wird darin Einzel trainiert, auf weniger Spielfläche. Gleichzeitig ist Übersicht gefragt, schnelle Reaktionen und ein wenig Fertigkeiten im Doppel.

Wie läuft die Übungsform ab? 4 Spieler beginnen mit zwei Bällen einzuspielen, die parallel geschlagen werden. Entweder cross oder longline, je nach Vorliebe. Gespielt wird im Einzelfeld auf der jeweiligen Seite des Platzes.

Begeht ein Spieler einen Fehler, indem er den Ball ins Aus, ins Netz oder die falsche Spielfeldhälfte schlägt, wird mit dem anderen Ball ins Doppel gewechselt. Es wird laut Doppel gerufen, damit alle Spieler bescheid wissen. Ziel der Übung ist es beide Punkte zu gewinnen, um dann einen „Gesamtpunkt“ zu erspielen.

Im Tennistraining macht diese Übung besonders viel Spaß, weil Du gerade im Einzel taktisch spielen musst, um einen Fehler zu erzwingen. Das ist nicht immer ganz leicht, weil Du den Gegner nicht weit aus dem Feld treiben kannst oder sehr genau spielen musst.

Weitere Ratgeber & Lektüre gefällig?

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Übrigens gibt es eine Vielzahl an Nachschlagewerken, welche Dich beim optimalen Training unterstützen. Einige dieser Bücher und Tennis Zeitschriften, in denen Übungen erläutert sind, möchte ich Dir empfehlen. Diese habe ich selbst gelesen und finde alle sehr gut gelungen. Sie werden Dir auf jeden Fall helfen, Dein Tennis Training auf ein besseres Level zu heben:

Tennis Training endet nicht am Spielfeldrand

Die bisherigen Kapitel haben sich vor allem mit dem Training auf dem Tennisplatz beschäftigt: mit der richtigen Ausrichtung, konkreten Übungen und der Frage, wie Du Deine Trainingszeit möglichst effektiv nutzt.

Doch Dein Spiel wird nicht ausschließlich auf dem Court besser. Tennis stellt auch hohe Anforderungen an Deinen Körper und Deinen Kopf. Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit und mentale Stärke können gerade in engen Matches den Unterschied machen.

Deshalb möchte ich den Blick jetzt bewusst über das klassische Tennistraining hinaus richten. Du erfährst, wie Du Dein Spiel auch abseits des Platzes weiterentwickeln kannst – von der Beinarbeit und Fitness über Ernährung bis hin zu mentalen Aspekten.

Die Beinarbeit im Tennis: nicht NUR Fitness Training!

Athletik Training mit einem Trainer

Beginnen wir mit einem Bereich, der sich nicht eindeutig einer einzigen Kategorie zuordnen lässt: der Beinarbeit. Sie ist gleichzeitig körperliche Voraussetzung, technisches Element und taktischer Faktor.

Denn selbst die beste Schlagtechnik bringt Dir wenig, wenn Du nicht rechtzeitig am Ball bist. Deine Beinarbeit beeinflusst, wie gut Du Dich zum Ball bewegst, wie stabil Du schlägst und welche taktischen Möglichkeiten Dir überhaupt zur Verfügung stehen.

Genau aus diesem Grund musst Du unbedingt Deine Beinarbeit verbessern! Dafür gibt es jede Menge Drills, welche Du in Deinen Alltag integrieren kannst. Die Coaches von Top Tennistraining haben Dir dafür bereits einige YouTube Videos erstellt, welche ich Dir empfehlen kann. Oder Du schaust mal in diesem Video von Tennis Brothers rein. Je öfter Du daran arbeitest, desto schneller wirst Du Veränderungen auf dem Platz bemerken.

Und Du weißt ja, die Schlag-Vorbereitung ist im Tennis das A und O. Mit besserer Beinarbeit verbesserst Du Dein Stellungsspiel, Deine Schlag Vorbereitung und letztlich die Qualität Deines Spiels. Ab diesem Moment kannst Du Dich auf taktische und strategische Dinge konzentrieren.

Die Rolle von Kondition & Fitness im Tennis Training

Immer wieder beobachte ich Tennisspieler, die sich im Training fast ausschließlich auf ihre Technik und Schlagqualität konzentrieren. Das ist nachvollziehbar: Gute Schläge können den Gegner unter enormen Druck setzen und entscheiden viele Ballwechsel.

Doch Tennis besteht aus weit mehr als der Qualität Deiner Schläge. Technik funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Dein Körper sie auch über einen längeren Zeitraum abrufen kann. Gerade im Breitensport entscheidet deshalb nicht selten die körperliche Verfassung darüber, wer in einem engen Match am Ende noch die besseren Lösungen findet.

Deshalb gehört auch die körperliche Fitness zu einem ganzheitlichen Tennis Training. Und dafür musst Du nicht jeden Tag stundenlang im Fitnessstudio verbringen. Entscheidend ist vielmehr, dass Du die richtigen Schwerpunkte setzt und Dein Training sinnvoll mit dem Tennis verbindest.

Fitness-Übungen für Tennisspieler abseits des Courts

Regelmäßige Jogging Runde einplanen

Du bist ja nicht an den Tennisplatz gefesselt. Richtig? Es gibt durchaus zusätzliche Übungen, mit denen Du Deinem Spiel etwas Gutes tun kannst. Beispielsweise in Punkto Fitness / Ausdauer. Deren Ausbau sich IMMER positiv auf Dein Tennis-Spiel auswirkt.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Routine zum Joggen? Verabrede Dich gern mit einem Teammitglied zum Laufen im Wald an einem festen Termin. Das erhöht den Druck, um das Lauftraining wirklich durchzuziehen.

Übrigens empfehle ich Dir beim Lauftraining bequemes Schuhwerk. Ich habe auch hier sehr gute Erfahrungen mit den Asics Gel-Schuhen gemacht.

Verbindliche Termine nutzen

Ich nutze tatsächlich für’s Training ohne Schläger seit vielen Jahren Termine im Kalender meines Smartphones. Das macht das Training verbindlicher. Denn gerade in der Anfangszeit brauchst Du eine Weile um Routinen zu etablieren.

Durch die Termine habe ich das Training stets vor Augen, nehme es viel ernster und erhalte gleichzeitig Erinnerungen. Für mich war dies ein echter Gamechanger. No Excuses! Weder bei Trainings-Übungen auf dem Platz, noch abseits davon.

Tennis-spezifisches Training

Beim Training außerhalb des Tennisplatzes solltest Du einen wichtigen Grundsatz beachten: Trainiere möglichst tennis-spezifisch. Du bist schließlich weder Marathonläufer noch Fußballer. Dein Körper muss andere Anforderungen bewältigen.

Tennis ist geprägt von kurzen, explosiven Bewegungen, schnellen Antritten und häufigen Richtungswechseln. Lange Strecken läufst Du nur selten. Viel häufiger bewegst Du Dich wenige Meter, musst abrupt abbremsen, die Richtung ändern und anschließend wieder schnell zum Ball gelangen.

Genau diese Anforderungen solltest Du bei Deinem Training berücksichtigen. Eine lange Einheit auf dem Laufband kann beispielsweise Deine allgemeine Ausdauer verbessern. Sie bildet aber nur einen Teil dessen ab, was Dein Körper auf dem Tennisplatz tatsächlich leisten muss.

Deshalb bin ich ein großer Fan von Intervall-Training. Kurze Belastungsphasen mit höherer Intensität lassen sich auf unterschiedliche Weise in Dein Training integrieren. Beim Laufen, auf dem Rudergerät oder auch auf anderen Cardiogeräten.

Dabei erhöhst Du für einen kurzen Zeitraum Tempo oder Intensität und kehrst anschließend wieder zu einer niedrigeren Belastung zurück. Die Dauer der intensiven Phasen kannst Du dabei nach und nach steigern. Entscheidend ist nicht, möglichst lange Vollgas zu geben, sondern Belastung und Erholung sinnvoll miteinander zu verbinden.

Meine Favoriten: Crosstrainer, Rudergerät & Kickboxen

Über die Jahre hinweg haben sich bei mir drei Favoriten für das Training abseits des Tennisplatzes herauskristallisiert: mein Crosstrainer, mein Rudergerät und seit 2026 ein Kickbox-Training auf der Nintendo Switch 2.

Der Crosstrainer wird bei mir 1 x die Woche ausgepackt für ca. 1 Stunde. Diese Stunde im Training läuft eigentlich immer relativ gleich ab und integriert das oben erwähnte Intervall-Training sehr gut.

Zunächst laufe ich mich für 15 bis 20 Minuten warm. Noch kein extrem hohes Tempo, aber schon etwas mehr, um in die Gänge zu kommen. Im Anschluss folgen dann schnelle Sprints im Wechsel mit „normalem“ Laufen.

Sprich ich sprinte zum Beispiel 2 Minuten (Vollgas geben!). Danach gibt es dann eine Art „Ruhephase“ über 1 Minute, in der ich wieder normal laufe. Nach der Minute sprinte ich wieder 2 Minuten durch, gefolgt von 1 Minute Laufen.

Das wiederhole ich bis insgesamt 20 Minuten weitere Trainingszeit erreicht sind. Nach Lust und Zeit hänge ich dann nochmal eine intensivere Runde dran. Die besteht nicht mehr aus Intervallen, zieht das Tempo aber deutlich an, um den Wettbewerb zu simulieren.

Ähnlich verfahre ich auch beim Rudergerät von Sportplus, mit dem Du 80% Deiner Muskulatur im Körper trainierst. Wobei das Gerät bereits entsprechende Programme bereithält. Das macht es noch einfacher effektiv zu trainieren!

Seit 2026 ist dann noch etwas Digitales dazu gekommen. Wir haben uns eine Nintendo Switch 2 zugelegt. Und irgendwann ein Spiel mit dem Namen Knockout Home Fitness. Darin vollziehst Du Box- und Kickbox-Übungen.

Tatsächlich ist das Spiel ziemlich cool und macht richtig Spaß. Du kannst jeden Tag eine Trainingsprogramm absolvieren und bekommst dafür einen Stempel. Die einzelnen Übungen kannst Du natürlich zusätzlich erneut durchlaufen.

Für mich war der entscheidende Faktor an dem Spiel der Muskelaufbau und das Training des ganzen Körpers. Es hält unglaublich fit und war neben dem Crosstrainer und dem Rudergerät eine gelungene Abwechslung.


Das wird DEINE stärkste Saison 750-400

Ernsthaft: Du verpasst Etwas, wenn Du die Tennis Bibel des Amateursports nicht besitzt! Über 750 Seiten geballtes Wissen über Taktik und Strategie.

Ich zeige Dir praxisnahe Tipps & Tricks, die Du sofort anwenden kannst. Von der Gegneranalyse bis hin zu gewinnbringenden Spielzügen, mit denen Du fast jeden Kontrahenten in die Knie zwingen wirst.

Wenn Du ein ambitionierter Tennisspieler bist, der endlich mehr Matches gewinnen möchte, lohnt sich ein Blick. Versprochen!


Mentales Training

Werde zum Gewinner mit Tennis Taktik

Keine andere Sportart verlangt Dir mental so viel ab, wie der Tennis Sport. Im Fussball zum Beispiel kann sich die führende Mannschaft nach einer sehr hohen Führung etwas zurücklehnen. Den Ball zirkulieren lassen, Ballstaffetten spielen und die Zeit von der Uhr nehmen.

Ein 6:0, 5:0 und 40:0 ist im Tennis allerdings noch keine Garantie, dass Du das Spiel tatsächlich gewinnst. Klar ist das ein komfortabler Spielstand, bei dem Du kaum noch Druck verspühren wirst. Unabhängig davon gab es schon diverse Partien, wo im Tennis solche Spielstände noch einmal gedreht werden konnten. Selbst bei den Profis!

Damit Du dem mentalen Druck im Match standhältst, sollte Dein Tennis Training auf jeden Fall Übungen für Deine Mentalität beinhalten. Selbst die Autofahrt kannst Du zur mentalen Vorbereitung auf einen Wettbewerb nutzen. Doch wie trainierst Du die mentale Seite des Spiels?

Auf was genau solltest Du wert legen, was ist wirklich wichtig und wie lässt es sich auf den Tennisplatz übertragen? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Weil jeder Mensch anders ist und in gewissen Situationen anders denkt.

Anliegend will ich Dir dennoch versuchen die eine oder andere Übung mit auf den Weg zu geben, die Deine mentale Verfassung trainieren kann. Daneben kann ich Dir den kostenlosen Mental-Leitfaden von Marco Kühn (Tennis-Insider) oder das Ready 2 Perform Programm empfehlen.

Aufgeben darf nie eine Option sein

Wer bereits vor dem Match denkt, den Gegner schlage ich sowieso nicht, hat eigentlich bereits aufgegeben. Doch Aufgeben darf nie eine Option sein. Weder im Tennistraining, noch im Match. Wenn Du Deinem Gegner signalisierst, Du glaubst selbst nicht an den Sieg, dann hast Du bereits verloren.

Egal ob Du es ihm verbal zeigst, weil Du nach einem verlorenen Ball die ganze Anlage zusammenschreist. Oder durch Deine Körpersprache mit einem Blick nach unten ohne Motivation. In beiden Varianten lieferst Du Deinem Gegner eine Erkenntnis, mit welcher sein Selbstvertrauen steigt.

Ball und Schläger vor dem Netz

Rennst Du hingegen jedem Ball wie ein Kämpfer hinterher, macht das etwas mit dem Gegner. Es zeigt, Du bist nicht gewillt aufzugeben. Er muss also mehr tun als nur ein bisschen Tennis spielen. Das reicht gegen Dich nicht. Jeder zusätzliche Schlag, den Dein Gegner ausführen muss, ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Manchmal erreichst Du einfach mit dieser Tatsache einen Vorteil. Zumal Du Dein eigenes Spiel mit dieser positiven Einstellung ebenfalls steigerst. Was Deinem Tennis auf jeden Fall förderlich ist. Genauso wie Deinem Selbstbewusstsein, das in diesem Sport einer der wichtigsten Faktoren ist.

Es steht immer 0:30 gegen Dich!

Einer meiner Trainer hat mit mir vor etlichen Jahren ein Tennis Training absolviert, dass ich zunächst „anders“ empfand. Im Nachhinein finde ich die Übung aber total klasse, um sich mental auf harte Spiele zu fokussieren. Ziel des Ganzen war es, mich auf Spiele vorzubereiten, in denen ich gegen starke Spieler antreten musste.

Zu der Zeit habe ich die Spielklasse gewechselt und musste in einer höheren Liga bestehen. Was mir nach den ersten Punktspielen allerdings nur schwer gelang. In einem Training vor dem nächsten Punktspiel haben wir daher weniger auf die Technik und Taktik geachtet.

Das Tennistraining haben wir jedoch mit einem kleinen mentalen Zusatz versehen. Wir spielten einen kompletten Satz. Soweit so normal. ABER mein Trainer führte in jedem einzelnen Spiel bereits 30:0! In dieser Trainings-Session musste ich mich also noch mehr ins Zeug legen, als ich es sonst tat. Weil die Spiele schnell verschenkt worden wären und mein Gegner (also mein Trainer) kaum Etwas dafür hätte tun müssen.

Das hat in mir ein Gefühl von Unbehagen ausgelöst. Ich stand sofort unter Druck, in jedem einzelnen Spiel. Doch mit der Zeit veränderte sich das Unbehagen. Daraus wurde der absolute Wille nicht jedes Spiel so leicht herzugeben. Wirklich ein tolles mentales Training, wie ich finde. Probier das doch einmal in einer Deiner nächsten Einheiten!

Nutze die Pausen zwischen den Tennis Übungen

Gerade im Amateur-Tennis wird häufig der Fehler gemacht, dass sich die Spieler während der Pausen keine Gedanken über das Match machen. Bist Du eine Ausnahme und nutzt die Zeit auf der Bank? Atme tief durch, hol Luft und nimm eine Stärkung zu Dir. Ja, die richtigen Getränke und Nahrungsmittel sind extrem wichtig. Keine Frage.

Du solltest Dich andererseits genauso mit dem Match selbst beschäftigen. Was ist in den letzten 2 Games auf dem Tennis Platz passiert? Warum führt der Gegner oder warum läuft das Match nicht wie Du es Dir gewünscht hast?

Pausen effektiv nutzen

Wenn Du die letzten Ballwechsel nochmal in Gedanken durchgehst, kannst Du relativ schnell festmachen, warum das Spiel so läuft, wie es das tut. Und NOCH INTERESSANTER, Du kannst eine Strategie entwickeln, um den Verlauf zu verändern.

Nur sollte das nicht nur im Match ein Faktor sein. Die Analyse ist wichtiger Bestandteil und kann von Dir bereits im Tennis Training etabliert werden. Dann fällt es Dir in einem Wettbewerb deutlich leichter.

Kommst Du dann zum Resumee, dass Dein Gegner eine zu starke Vorhand spielt, kannst Du diese im Spiel meiden. Spiel dem Gegner stattdessen in die Rückhand. Kann der Gegenüber Nichts mit einem Slice anfangen? Dann spiel ruhig öfter einen tief abspringenden Ball und nutze das für Dein Spiel aus.

Du musst in einem echten Match den Gegner besser kennenlernen und seine Schwächen gegen ihn verwenden. Um dies in einem Punktspiel oder Turnier abrufen zu können, mach Dir auch während des Trainings Gedanken zum Gegenüber.

Nutze das Tennis Training um zu einem mental besseren Tennisspieler zu werden. Weitere solcher Strategien, findest Du übrigens in meinem 750-seitigem Tennis eBook. Dort zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du einen Gegner einschätzen und seine Schwächen ausnutzen kannst.

Kein Tennis Training ersetzt einen echten Wettbewerb!

Mental betrachtet ersetzt Dein alltägliches Tennistraining niemals den Wettkampf! Es ist etwas völlig Anderes, wenn Du in einem Turnier mit einer Drucksituation konfrontiert wirst. Das kannst Du nur schwer simulieren, egal wie sehr Du es versuchst.

Kurz vor dem Ausscheiden werden manchmal enorme Kräfte freigesetzt. Wenn Du zum Satzgewinn servierst gegen den Favoriten, fängst Du an nachzudenken und bist unglaublich nervös. Manchmal triffst Du von einer Sekunde auf die andere keine Vorhand mehr, brauchst schnell eine Lösung auf dem Platz.

Diese Momente kannst Du nur trainieren, indem Du an möglichst vielen Wettkämpfen teilnimmst. Ich bin selbst nach über 15 Jahren noch nervös in gewissen Situationen. Allerdings habe ich mittlerweile die Routine und weiß damit umzugehen.

Kann mich und den Körper beruhigen, weil ich dutzende Turniere gespielt habe. Gleiches wirst Du nicht allein über Dein Tennis Training erreichen, glaube mir! Darum kann ich Dir nur empfehlen des Öfteren an größeren Events teilzunehmen. Um regelmäßig Extremsituationen zu trainieren und Dein Spiel weiterzuentwickeln.

Die richtige Ernährung als Tennis Training

Gesunde Ernährung als Tennis Training

Wie bei allen anderen Sportarten, ist es auch beim Tennis wichtig auf Deine Ernährung zu achten. Du solltest diese als Teil des Tennis Trainings betrachten. Weil Du nämlich genügend Energie für ein hartes Match brauchst.

Isst Du allerdings nur Fast-Food, wird sich das schnell auf dem Court bemerkbar machen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird sich langfristig positiv auswirken. Und mir geht es hier nicht darum, dass Du mit Sport abnimmst.

Dein Körper gibt Dir Signale, wenn er die richtigen/falschen Nährstoffe erhält. Du bist dann wacher, fühlst Dich lebendiger und könntest Bäume ausreißen. Vernachlässigst Du den Faktor Ernährung, wirst Du Dich müde und schlapp fühlen. Was Du auf dem Tennis-Platz nicht gebrauchen kannst.

Dann ist ein Wettbewerb eine einzige Qual, wo Du Dich in etwas hineinzwingen musst. Lass es gar nicht erst soweit kommen, erstelle Dir einen ausgewogenen Trainings- und Ernährungsplan. Das hat mir sehr geholfen.

Vegane Ernährung?

Nachdem ich meine Ernährung auf rein pflanzliche Lebensmittel umstellte, habe ich die vielen positiven Effekte selbst bemerkt. Mir ging es körperlich so gut, dass sich auch meine Match-Fitness verändert hat. Ich war viel leistungsfähiger und konnte auf eine ganz andere Art und Weise spielen.

Allerdings möchte ich Dich hier nicht zur veganen Ernährung bekehren. Jeder soll sich so ernähren, wie er es für richtig hält.

Dafür muss unsere Gesellschaft jedoch weg von der Massentierhaltung und den industriell hoch verarbeiteten Produkten. Beides macht uns krank und die Unternehmen verkaufen uns ihre Produkte als gesund, obwohl das nicht der Wahrheit entspricht. Das ist nicht meine persönliche Meinung, sondern eine Tatsache die bewiesen ist.

Der Mensch braucht heute nicht mehr zwingend Fleisch. Viele Ärzte haben Studien durchgeführt, wo rein pflanzliche Ernährung sogar schwere Krankheiten zumindest teilweise heilen konnte. Wer sich richtig ernährt kann sich von Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Diabetis fast vollständig erholen.

Du musst jetzt nicht losziehen und komplett auf Fleisch verzichten. Manchmal reichen bereits kleine Schritte. Beispielsweise der Verzicht von Fleisch an bestimmten Tagen oder der bewusste Kauf von hochwertigeren Produkten. Statt dem abgepackten Fleisch im Supermarkt, kannst Du Dein Fleisch auch frisch beim Bauern kaufen. Da weißt Du wo es herkommt und wie die Tiere gehalten werden.

Übrigens: Auch in der Sportmedizin wird zunehmend auf vegetarische oder vegane Ernährung zurückgegriffen. Die DFB-Akadamie gibt viele nützliche Informationen zum Thema Ernährung auf Ihrer Webseite. Dort kannst Du einige der Vorteile nachlesen und Dir selbst ein Bild machen.

Die IKK, eine Deutsche Krankenkasse, gibt noch weitere Tipps was auf den Speiseplan gehört und dazu gleich noch einige vegane Rezepte. Möchtest Du abschließend noch einen kleinen Tipp? Dann schau Dir mal das Buch von Novak Djokovic an. Es heißt Siegernahrung: Glutenfreie Ernährung für Höchstleistung.

Novak als Tennis-Profi weiß wovon er redet. Auch er hat vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen umgestellt. Im Buch findest Du seine Beweggründe, viele Hintergrundinformationen und auch einige Rezepte. Mir hat das damals zusätzlich zu meinem Tennis Training sehr geholfen.

Zusammenfassung zum Training (FAQ)

Welche Trainingsform bringt die meisten Fortschritte?

Aus meiner Erfahrung würde ich Dir empfehlen ein 1:1 Coaching mit einem Tennis Trainer zu wählen. Diese Einzelstunden bringen Dich am Weitesten vorran. Natürlich musst Du die Kosten dafür allein tragen, es wird also etwas teurer.

Dafür kann sich der Trainer voll auf Dich konzentrieren. Anders als bei einem Gruppen-Tennis-Training, in dem sie/er mehrere Schüler unter einen Hut bringen muss. Der Effekt für den Einzelnen sinkt dadurch drastisch.

Wenn Du unbedingt mit mehreren Personen das Tennis Training kombinieren möchtest, würde ich im Idealfall zu Zweit trainieren. Auf jeden Fall nicht mehr als 3 Personen. Weil der Trainer ansonsten kaum auf die individuellen Stärken und Schwächen eingehen kann.

Worauf solltest Du – als Breitensportler – Deinen Fokus im Tennis Training legen, damit es möglichst effektiv wird?

Als Erstes empfehle ich Dir Deine Einstellung zu ändern. Die gesellige Runde mit Bierchen ist zwar ganz nett, aber das Gegenteil von einem effektivem Training. Du musst Dich schon entscheiden, ob Du Spaß haben oder Dein Tennis auf das nächste Level bringen möchtest.

Außerdem musst Du verinnerlichen, dass Erfolge auf dem Tennisplatz nur mit harter Arbeit realisiert werden können. Spielst Du im Tennis Training auf Sparflamme und nie auf voller Intensität, wirst Du im Wettbewerb niemals eine hohe Intensität abrufen können. Je härter und gezielter Du Deine Sessions gestaltest, desto schneller wirst Du einen Fortschritt bemerken.

Daneben wählen Hobby- und Freizeitspieler in vielen Momenten die falschen Schläge. Die Vorhand mit 140 km/h fühlt sich vielleicht gut an, wenn sie einschlägt. Doch die meisten Spieler treffen nur 1/10 Versuchen im Feld. Daher solltest Du ein solides Grundtempo wählen, bei welchem Du die Bälle kontrollieren kannst.

Merke Dir also: Präzision ist wichtiger als Tempo. Genauso wie Du die häufigsten Fehlerherde aus dem Spiel nehmen solltest. Das Netz und die Auslinien. Peile in neutralen und defensiven Situationen mit einer hohen Flugkurve Punkte auf dem Platz an, die sich ca. 1 Meter weg von den Linien befinden.

Wichtig ist ebenfalls sich immer wieder Zielzonen zu setzen und Dein Tennis Training zu analysieren. Damit Du einen Fortschritt machen kannst. Später kannst Du dann die Zielflächen verkleinern und ganz zum Schluss das Tempo schrittweise erhöhen.

Eignet sich eine Tennis Ballmaschine, Dein Tennis Training ohne Spielpartner zu gestalten?

Jein. Grundsätzlich solltest Du Dein Training nie allein auf eine Ballmaschine, wie die Slinger Bag, stützen. Weil diese den Ball perfekt auf einen bestimmten Punkt spielt. Immer wieder und letztlich doch sehr ähnlich. Bei einem echten Spielpartner ist jeder Ball anders: andere Höhe, anderes Tempo, anderer Drall. Mal kurz, mal lang, mal mit Winkel. Insgesamt bringt Dir das deutlich mehr.

Außerdem solltest Du in regelmäßigen Abständen mit Deinem Trainer schauen, dass Du Dir keine falschen Techniken aneignest. Wenn Du das berücksichtigst, kann sich eine Tennis Ballmaschine aber als Ergänzung lohnen. Um Deine Technik einzustudieren, um Sicherheit in bestimmten Schlägen zu erhalten oder neue Spielzüge zu trainieren. Zum Beispiel Volleys, Stopps oder Lobs, welche sonst sehr selten ins Tennis Training integriert werden.

Welche Spielpartner solltest Du Dir suchen?

Ich würde Dir empfehlen, Dich innerhalb eines realistischen Rahmens, mit möglichst starken Spielern zu umgeben. Hast Du ein LK21 Niveau macht es natürlich keinen Sinn mit einstelligen LKs zu trainieren. Dabei wäre die Kluft zu groß. Spielst Du hingegen regelmäßig mit LK19, LK18, LK17 wird das Dein eigenes Niveau langfristig anheben. Umgibst Du Dich allerdings nur mit LK25er Spielern, kann Dich das nach unten ziehen.

Kann ich mehrere Trainer gleichzeitig haben?

Tennis wird genauso von Angebot und Nachfrage bestimmt, wie die freie Marktwirtschaft. Aus diesem Grund kann es mehrere Gründe geben, warum Du auf verschiedene Trainer setzt. Denn auch Trainer haben Stärken und Schwächen. Zumal Du die Leistung ja vergleichen solltest, um das beste Angebot für Dich zu finden. Mal ab von Kapazitäten und Verfügbarkeit des Trainers.

Was kostet Dich so eine Trainer Stunde?

Das ist abhängig von Region, Qualität des Trainers und weiteren Faktoren. Übliche Preise in Deutschland bewegen sich um die 40 bis 80 Euro pro Stunde. Exklusive etwaiger Platzkosten. Wie oben bereits angerissen sind Einzelstunden teurer, weil Du diese allein zahlst. Im Gruppentraining wird es durch die Anzahl an Personen geteilt. Allerdings gibt es Trainer, welche für jede weitere Person einen Aufschlag verlangen.

Wie häufig solltest Du Tennis Training nehmen?

Empfehlen würde ich Dir auf jeden Fall mindestens 3 Stunden pro Woche zu trainieren. Mit lediglich einer Stunde pro Woche werden sich Deine Fortschritte stark in Grenzen halten. Mit 3 Stunden Tennis Training bist Du gut beraten. Dieses wird Dich auf jeden Fall schneller fördern.

Daneben kannst Du Dich natürlich mit Spielpartnern an weiteren Terminen zum Spielen verabreden. Allerdings solltest Du für den maximalen Erfolg stets Ziele verfolgen. Wie das gut klappt, kannst Du in der Tennis Bibel des Amateursports nachlesen. Mein Tennis Taktik eBook umfasst mehr als 750 Seiten voll mit Tipps & Tricks, wie Du ein besseres Training gestalten kannst.

Ronny, welche Bereiche muss ich ins Training integrieren?

Definitiv solltest Du Dich vom Trainer nicht nur mit Technik Training abspeisen lassen. Im modernen Tennis brauchst Du – neben einer guten Technik – vor Allem Fitness, mentale Stärke und eine geeignete Taktik. Genau darum ist es so wichtig Dein Training ganzheitlich zu gestalten. Insofern Dein Trainer das nicht tut, solltest Du ihn darauf ansprechen oder ggfs. einen Trainerwechsel in Betracht ziehen. Gute Trainer können Dich in der Regel auch über die passenden Tennis Saiten informieren.

Gibt es Tennis Trainingsübungen, die Du jede Woche durchführen würdest?

Ja, da gibt es einige Trainingsformen. Erfahrungsgemäß kann ich Dir empfehlen auf jeden Fall immer Aufschläge und Returns einzubauen. Genauso wie den darauf folgenden Schlag. Denn die meisten Ballwechsel im Tennis Sport enden nach 3 oder 4 Schlägen. Darum müssen die ersten 4 Schläge (inklusive Aufschlag und Return) reingespielt werden.

Was ich jedem Breitensporter ebenfalls ans Herz legen kann: Spielt regelmäßig Netzangriffe sowie Volleys im Tennis Training. Diese werden so oft vernachlässigt, obwohl ein geeigneter Spielzug darüber so effektiv sein kann. Im Gegensatz zu den Punkten von der Grundlinie gewinnst Du am Netz 20 Prozent mehr Ballwechsel. Was nicht nur bei den Tennis Profis der Fall ist, genauso bei uns Amateurspielern.

Ansonsten schau gern nochmal oben im Beitrag nach. Dort habe ich Dir etliche Übungen vorgestellt oder auf andere Artikel verlinkt, die nützlich sind, um Dein Tennis Training auf das nächste Level zu heben.