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Mein Umstieg auf den Wilson Ultra 100 V4 (V3) Tennisschläger

Nach reichlicher Überlegung und wochenlangen Tests, habe ich meinen Tennisschläger gewechselt und spiele nun den Wilson Ultra 100 V4 bzw. auch den Wilson Ultra 100 V3. Der Wilson Blade 98 V7 musste nach einigen Jahren weichen. Warum und was ich beim Tennis Schläger kaufen beachtet habe, will ich Dir heute kurz versuchen zu erläutern.

Eigentlich war ich mit dem Wilson Blade 98 V7 über die letzten Jahre hinweg sehr zufrieden. Der Tennisschläger hat mich bei etlichen Medenspielen sowie Turniermatches begleitet. Zunächst zusammen mit der Luxilon Alu Power, später dann mit der etwas preisgünstigeren Solinco Hyper-G Soft. Zusammen waren wir ein eingeschworenes Team und haben in der Regel gut performt. Doch diesen Sommer (2023) hatte ich mich dann intensiver mit der Technik vom Topspin beschäftigt. Ich wollte mein Spiel weiter verbessern.

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Wodurch ich letztlich die Auswahl meines Wilson Blade nochmal hinterfragt habe. Denn eigentlich ist das 18×20 Besaitungsmuster für Topspin eher nicht so gut geeignet. Darum und weil ich das Gefühl hatte, der Wilson Blade verursacht bei mir Armprobleme, beschloss ich mich genauer mit den Tennisschlägern zu beschäftigen. Wie das ablief zeige ich Dir im nachfolgenden Artikel. Außerdem will ich Dir meine Kaufentscheidung erläutern. Insbesondere warum es am Ende der Wilson Ultra 100 V4 bzw. V3 geworden ist und nicht der Mitfavorit, der Head Extreme Tour 2022. Auf dem ich zunächst die Yonex Polytour Pro gespielt habe, dann ein hybrides Setup von Solinco, bis ich wieder zur Solinco Hyper-G in 1,20mm Dicke wechselte. Hast Du Lust mit mir in den Vergleich und den Kauf einzusteigen?

Was lief damals beim Kauf des Wilson Blade falsch?

Mehrere Testschläger auf dem Tennisplatz vor dem Kauf eines neuen Schlägers

Im Grunde hatte ich damals beim Kauf meines Wilson Blade V7 nicht viel getestet. Vielmehr war Spielgefühl auf dem Platz extrem gut, ich traf die Tennis Bälle gut und mit dem Racket kam viel Power herum. Es folgte eine Art Affekthandlung, die zum spontanen Kauf des Tennis-Schlägers führte.

Mein Trainer brachte den Blade V7 zum Training mit. Ich hatte gar nicht vor, den Schläger zu testen. Einer meiner Mannschaftskollegen liebäugelte mit dem Kauf des Rackets. Aber wie das halt häufig in einer Trainingsgruppe abläuft, wollten wir dann alle den damals brandneuen Blade ebenfalls kurz anspielen.

Bereits nach einigen Schlägen war ich überzeugt, das ist der geilste Schläger den ich jemals gespielt hatte. Was im Nachhinein betrachtet allerdings keine gute Entscheidung war. Nein, es war sogar gänzlich unlogisch. Insbesondere weil ich sonst ein Mensch bin, der sich viele Gedanken macht und weniger im Affekt handelt. Warum also habe ich den Schläger einfach bei Tennis Point gekauft und keinen anderen?

Besser wäre es gewesen noch andere Tennisschläger ausgiebig zu testen, bevor ich mir den Schläger kaufe. Das habe ich damals jedoch versäumt, holte mir direkt 3 Schläger. Hinzu kommt, dass ich gefühlt seit dem Kauf des Blades, unabhängig von meinen Handgelenk Schmerzen Ende 2022, leichte Armprobleme habe. Zumindest wenn ich viel spiele. Und das kommt sehr häufig vor aktuell. Übrigens kann auch die falsche Tennisschläger Griffstärke ein Grund dafür sein!

Welche Schläger habe ich getestet?

Damit es dieses Mal anders abläuft, habe ich vor der Kaufentscheidung für den Wilson Ultra 100 V4 bzw. einige V3 Modelle, mehrere Testschläger bestellt. In den regionalen Tennis-Stores, aber auch bei Tennis-Point. Wo Du noch mehr als nur Testschläger kaufen kannst! Welche ich dann auch ausgiebig auf dem Court gegeneinander getestet habe. Schauen wir uns doch kurz an, welche Schläger ich miteinander verglichen habe. Zusätzlich gebe ich Dir einen kurzen Einblick, warum meine Wahl genau auf diese Tennisschläger gefallen ist.

Wilson Blade 98 V8

Tennisschläger am Zaun

Natürlich war der Wilson Blade 98 V8 in der engeren Auswahl. Einfach weil er das Nachfolgemodell meines bisherigen Schlägers ist. Der Wilson Blade V7 hat mir schließlich viele Jahre gute Dienste in den Matches erwiesen. Optisch fand ich ihn die ersten Male nicht so gut gelungen. Aber mit der Zeit hat er sich in meinen Augen zu einem Hingucker entwickelt. Mit seinem dunkelgrünen Metallic-Look zieht er auf jeden Fall die Blicke auf sich.

Getestet hatte ich den V8 schon das eine oder andere Mal, als einer der Vereinskollegen ihn gespielt hat. Die Kollegen haben den Wilson Blade V8 in der von mir nunmehr favorisierten 16×19 Tennis Besaitung gespielt. Überzeugt hatte er mich bei den ersten Schlägen ehrlich gesagt nicht so sehr. Erst recht nicht so wie der V7 vorher. Was sich allerdings mit unserem Trainingscamp im April 2023 änderte. Dort habe ich den Wilson Blade 98 V8 mehrfach gespielt und war doch sehr angetan. Er fühlte sich leichter an, brachte enorm viel Power auf die Strecke und erzeugte dennoch enorm viel Spin in den Schlägen.

Einige Eckdaten zum Wilson Blade V8:

EigenschaftWert
Besaitungsmuster16 x 19
Kopfgröße98 in² / 632 cm²
Gewicht (unbesaitet)305 g
Balancepunkt320 mm
Länge68,5 cm
Rahmenhöhe21 mm
Eckdaten zum Wilson Blade V8

Dunlop FX 500 Tour

Der Dunlop FX500 Testschläger in bau

Weil ich früher bereits einen Dunlop gespielt habe, wollte ich unbedingt im Test einen Dunlop Schläger unter den Testern haben. Herausgesucht habe ich mir den Dunlop FX 500 Tour. Mit seinem Blau gefiel mir der FX500 sehr gut in den Onlineshops. Ich konnte mir vorstellen, dass er mit seinen Eckdaten gut zu meinem Spielstil passen könnte. Allerdings habe ich mich für die Tour Variante entschieden.

Der Dunlop FX500 hat ebenfalls ein 16×19 Besaitungsmuster und wird als Turnierschläger gehandelt. Aber natürlich geht es bei der Schläger Kaufentscheidung nicht ausschließlich um das Muster bzw. die Optik. Dazu im späteren Verlauf noch mehr. Schlägerkopfgröße und Gewicht stimmten für mich ebenfalls. Wobei ich unter den Testern auch etwas bei der Kopfgröße variiert habe, um mir ein breites Bild von allen Modellen machen zu können.

Einige Eckdaten zum Dunlop FX500 Tour:

EigenschaftWert
Besaitungsmuster16 x 19
Kopfgröße98 in² / 632 cm²
Gewicht (unbesaitet)305 g
Balancepunkt315 mm
Länge68,6 cm
Rahmenhöhe21 mm
Eckdaten zum Dunlop FX500 Tour

Yonex Vcore 100 Pro

Yoneex VCore 100 Pro

Bevor ich mir einen neuen Tennisschläger kaufen wollte, stand für mich immer Eines fest. Ich muss unbedingt vor dem Kauf einen Yonex Schläger testen. Weil ich bisher noch nie einen in der Hand hatte, geschweige denn gespielt habe. Wie konnte ich also wissen, ob ein Schläger für mich optimal ist? Genau aus diesem Grund musste ich Yonex unbedingt mit unter den Testern haben.

Mit dem neuen Yonex VCore 100 Pro habe ich mir ein Modell in die Auswahl geholt, dass durchaus einige Ecken und Kanten hat. Yonex ist eben nicht für jeden Tennisspieler gemacht. Doch ohne ein Modell getestet zu haben, konnte ich keine Entscheidung treffen. Warum ist das so? Nun die Schläger von Yonex sind etwas anders geformt als bei den Platzhirschen bei Wilson und Head. Wer einen Yonex spielt oder zumindest probiert hat, weiß was ich meinte. Die Schläger sind nämlich nicht rund, aber auch nicht oval geformt.

Einige Eckdaten zum Yonex VCore 100 Pro:

EigenschaftWert
Besaitungsmuster16 x 19
Kopfgröße100 in² / 645 cm²
Gewicht (unbesaitet)300 g
Balancepunkt320 mm
Länge68,6 cm
Rahmenhöhe23 mm
Eckdaten zum Yonex VCore 100 Pro

Head Extreme Tour 2022

Einer der Favoriten, der Head Extreme Tour 2022

Kommen wir zu einem meinem Favoriten, den Head Extreme Tour 2022, der mit seiner gelb-mint Optik etwas aus der Reihe tanzt. Er ist bereits etwas älter, aber spielt sich keines Falls so. Warum habe ich mich genau für diesen Schläger als Tester entschieden? Zum einen mochte ich früher schon Head als Marke, habe lange den Head Prestige MP gespielt. Andererseits finde ich das Design sehr gelungen.

Zu guter Letzt spielen den Head Extreme Tour 2022 viele Profis die ich mag und er ist sehr für Topspin geeignet. Ansonsten sind die Eckdaten, wie Du unten siehst denen des Wilson Blade sehr ähnlich. Was ihn aber nicht perse zum Mitfavoriten in meinem Vergleich zur Kaufentscheidung gemacht hat. Da spielten noch mehrere Faktoren eine Rolle, auf die ich später noch eingehen werde.

Einige Eckdaten zum Head Extreme Tour 2022:

EigenschaftWert
Besaitungsmuster16 x 19
Kopfgröße98 in² / 630 cm²
Gewicht (unbesaitet)305 g
Balancepunkt315 mm
Länge68,5 cm
Rahmenhöhe22 mm
Eckdaten zum Head Extreme Tour 2022

Wilson Ultra 100 V4

Der Wilson Ultra 100 V4 Testschläger

Der letzte Testschläger im Bunde ist der Wilson Ultra 100 in Version 4. Dieser ist mir bereits vermehrt in den sozialen Medien begegnet. Meistens bei Werbung. Sein Look und Design gefiel mir auf den ersten Blick. Die normale Version, aber auch der Wilson Ultra V4 Noir. Ähnlich wie der Head Extreme Tour 2022. Darum habe ich mich schon vermehrt mit diesem Wilson Schläger beschäftigt. Abgeschreckt hatte mich ursprünglich die Schlägerkopfgröße, weil ich dachte 100er Modelle wären schlecht für die Kontrolle.

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Später habe ich jedoch gelesen, dass ja auch einige Profis die 100er Version spielen. Aus den genannten Gründe konnte der Ultra in Version 4 beim Schläger Test nicht fehlen. Wusstest Du übrigens, dass er ein Kompromiss zwischen dem Wilson Blade und dem Wilson Clash ist? Ich zumindest bis vor Kurzem nicht. Der Metallic-Look in blau sieht zudem sehr edel aus und weiß zu überzeugen.

Einige Eckdaten zum Wilson Ultra 100 V4:

EigenschaftWert
Besaitungsmuster16 x 19
Kopfgröße100 in² / 645 cm²
Gewicht (unbesaitet)300 g
Balancepunkt320 mm
Länge68,5 cm
Rahmenhöhe24 mm
Eckdaten zum Wilson Ultra 100 V4

Was hat mich zum Kauf des Wilson Ultra 100 V4 bewegt?

Wilson Ultra 100 V4 Saitenbild

Insgesamt hat mir der Head Extreme Tour 2022 auf dem Platz zunächst am besten gefallen. Er lag gut in der Hand und wirkte im Gegensatz zu meinem Blade leichter, obwohl er das gleiche Gewicht mitbringt. Das neue Besaitungsmuster (16×19) spielte sich für mich ebenfalls deutlich besser. Gefühlt habe ich mehr Topspin auf die Bälle bekommen. Die Aufschläge funktionierten super. Zudem fand ich neben dem Wilson Ultra 100 den Head Extreme Tour 2022 vom Design und farblich am gelungensten. Wobei das eher nur am Rande ein Argument für die Kaufentscheidung sein konnte. Denn natürlich zählt es auf dem Court! Das Spielverhalten ist also am Wichtigsten.

Der Dunlop FX500 konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Nach einigen Bällen beim Training habe ich den Schläger schnell wieder zur Seite gelegt. Er fiel damit aus der Entscheidung für den Kauf heraus. Dann habe ich erstmal den Yonex VCore 100 Pro mit dem Head Extreme Tour 2022 verglichen. Wobei der Head letztlich die Nase vorn hatte. Der Yonex war jetzt nicht völlig schlecht, aber nach einigen Minuten merkte ich, dass er zu mir gar nicht passte. Ob das an der etwas seltsamen Form liegt, weiß ich nicht genau. Ich hatte nicht dieses „WOW“ beim Schlagen.

Überzeugen konnte mich der Head Extreme Tour 2022 nicht nur von der Grundlinie, wo ich in den Rallys Topspin an den Tag legen konnte. Am Netz hatte ich gute Kontrolle über die Bälle, obwohl ich jetzt nicht der begnadetester Netzspieler bin. Das Winkelspiel und meine Waffe – der Stopp-Ball – kamen wirklich sehr gut zur Geltung. Genauso wie der Aufschlag, den ich sehr genau setzen konnte. Alles lief im Grunde schon auf den Head Extreme Tour 2022 hinaus. Was sich später jedoch noch ändern sollte!

Wilson Ultra 100 V4: Liebe auf den zweiten Blick!

Der Wilson Ultra 100 V4 Testschläger kam etwas später als die anderen an, weil er nicht gleich verfügbar war. Neben meinem Wilson Blade V7 nahm ich den Ultra und natürlich den Head mit zum Court. Wo bei meinem neuen Verein in Wülfel ein kleines Schleifchen-Turnier stattfand. Was gibt es Besseres, als dort die Schläger miteinander zu vergleichen? Im ersten Augenblick wirkte der Wilson Ultra 100 tatsächlich etwas starr. Der dickere Rahmen machte den Schläger unbeweglich. Nach einigen Spielen legte ich den Ultra wieder zur Seite und spielte mit dem Head Extreme Tour 2022 weiter.

Mein Wilson Ultra 100 V4 mit der Poly Pro

Mir gefiel der Schläger vom Feeling her zunächst besser als der Wilson Ultra 100 V4. Im Kopf hatte ich mich entschieden. Doch dann bemerkte einer der Teilnehmer, dass ich einen anderen Schläger in der Hand hatte als am Anfang. Ich erklärte ihm den Vergleich und dass ich gerade einige Testschläger probiere, um mir später einen neuen Schläger zu kaufen. Darauf meinte er zu mir: „Ronny, mit dem anderen Schläger fand ich Dein Spiel besser und kraftvoller„. Das konnte ich gar nicht glauben. Habe den Schläger ganz anders wahrgenommen. Griff dann erneut zum Wilson Ultra 100 und wollte nochmal vergleichen.

Tatsächlich brauchte ich etwas, kam dann besser mit dem Schläger zurecht. Der dickere Rahmen war nicht mehr so das Problem. Der Wilson Ultra 100 V4 stand plötzlich in einem ganz anderen Licht. Die Entscheidung über den Kauf im Kopf war nicht mehr so eindeutig. Ich bemerkte beim Weiterspielen, was mein Mitspieler meinte. Durch den dickeren Rahmen bekam ich mehr Tempo auf die Schläge und musste weniger investieren als beim Head Extreme Tour 2022. Trotz gleichem Gewicht wirkten die Schläge beim Wilson Ultra 100 V4 wesentlich massiver. In Anbetracht meiner oben erwähnten Handprobleme durchaus ein Faktor, den ich berücksichtigen musste.

Daneben war ich gerade beim Doppel am Netz ziemlich stark. Stärker als ich dort sonst war, möchte ich behaupten. Das mag am etwas größeren Kopf liegen. Oder am höheren Schlagtempo wegen des Rahmens. Was sich ebenfalls auf die Volleys auswirkte. So langsam spielte ich dann auch von der Grundlinie solidere Bälle mit mehr Topspin und deutlich mehr Kraft. Ich kam richtig gut in den Schlag, meine Stopps waren exzellent. Beim Servieren konnte ich mit meinem Kick-Aufschlag viel Drall produzieren und die Gegner weit aus dem Feld treiben. Letztlich gefiel mir der Wilson dann doch deutlich besser als der Head. Liebe auf den zweiten Blick, wenn Du so willst.

Rückblick auf meine erste Saison mit dem Wilson Ultra

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Manchmal fühlt sich ein neuer Tennisschläger am Anfang richtig gut an. Nach einigen Wochen bemerkst Du jedoch, dass der Kauf des Schlägers doch nicht die richtige Entscheidung gewesen ist. Das war bei mir beim Kauf des Wilson Ultra 100 jedoch nicht der Fall! Ich habe ihn die Wochen danach wirklich sehr intensiv gespielt und getestet. Nicht nur am Anfang als ich die Testschläger miteinander verglichen habe. Er war mein ständiger Begleiter beim Training mit den Mannschaftskollegen, genauso wie in meinen Einzelsessions mit Trainer oder der Slinger Bag Ballmaschine.

Außerdem habe ich ihn die restliche Punktspiel-Saison genutzt. Der Wilson Ultra 100 V4 kam also bei einigen Medenspielen zum Einsatz. Daneben habe ich nach dem Kauf bei Tennis-Point noch etwa 5 bis 6 Turniere gespielt. Da kamen also etliche LK-relevante Matches zusammen, in welchen ich das neue Racket intensiv testen konnte. Und by the way meine Leistungsklasse erheblich verbessert habe. Sodass ich letztlich sagen muss, der Schläger Test war ein Erfolg. Die Wahl des Wilson Ultra 100 V4 war genau die richtige für mich. Er spielt sich nach wie vor sensationell und ich liebe mit ihm auf dem Court zu stehen.

Wenn Du genauso wie ich, eher ein Racket brauchst, das selbst etwas Geschwindigkeit mitbringt, dürfte Dir der Wilson Ultra 100 V4 sehr gut gefallen. Er ist im Übrigen ein guter Allrounder. Du kannst super gerade Schläge spielen. Für Topspin eignet sich der Schläger ebenfalls. Und am Netz hilft er Dir den Ball platziert und mit Tempo dorthin zu spielen, wo es für den Gegner unangenehm ist. Mit der richtigen Besaitung wird er zu einer echten Waffe auf dem Court. Ich möchte ihn definitiv nicht mehr missen!

Fazit zur Wahl meines neuen Schlägers

Mein neuer Wilson Ultra 100 in der Roland Garros Version

Alles in Allem war der Wilson Ultra 100 V4 in sämtlichen Belangen der Testschläger, welcher mich vollumfänglich beeindrucken konnte. Auch wenn es etwas gedauert hat und ich ihn eigentlich schon innerlich abgeschrieben hatte. Insbesondere meine Topspin Bälle hatten nochmal mehr Drall und Tempo. Wofür höchstwahrscheinlich das neue Besaitungsmuster verantwortlich war. Denn durch die enger liegenden Saiten kann der Schläger mehr Spin erzeugen als bei einem 18×20 Muster.

Ich habe den sehr chicen Schläger viele Stunden ausgiebig getestet. Weil ich vermeiden wollte einen Fehlkauf zu tätigen. Damals beim Kauf meines Blades habe ich direkt nach dem Training den Schläger online bei Tennis Point gekauft. Dieses Mal sollte das definitiv anders laufen. Darum habe ich zunächst meinen Wilson Blade noch eine Weile behalten und kaufte mir zunächst nur einen Wilson Ultra 100, den ich zunächst noch in Meden- und Turnierspielen ausgiebig testen wollte.

Erst wenn er mir dann nach einigen Wochen noch so gefällt, wollte ich weitere Schläger kaufen. Aber wie das manchmal so ist, gab es ein richtig tolles Angebot im Internet. Darum habe ich mir noch einen Wilson Ultra 100 in der Roland Garros Version zugelegt, der so günstig war, dass ich darüber hinweg gesehen habe, dass es nur der V3 ist. Später kam dann noch die Wilson Ultra V4 Noir Reihe raus. Die mit einem sehr edlen dunklen Design daherkam. Ich kaufte mir dann 2 Schläger davon.

Schwarzer Wilson mit Solinco Hyper-G

Als nächstes ging es dann noch an das Feintuning, sprich welche Saite ich auf dem Wilson Ultra 100 am besten spielen sollte. Da er ein anderer Schläger ist, konnte es sein, dass ich von meiner Solinco Hyper-G Soft nochmal umsteigen musste. Ich liebäugelte zusätzlich noch mit der Solinco Confidential 1,25mm und der Yonex Polytour Pro 1,25mm.

Das Ergebnis hat sich allerdings erst später gezeigt. Ich habe zunächst versucht einige Spielstunden mit dem Wilson Ultra 100 V4 bzw. dem Wilson Ultra 100 V3 und den potenziellen Saiten auf dem Platz zu verbringen. Das habe ich ebenfalls auf meinem Instagram Kanal begleitet. Folgst Du mir auf meinem Instagram Profil schon? Wenn nicht würde ich mich sehr freuen! Nach einigen Woche habe ich mich dann tatsächlich zunächst für die oben zuletzt genannte Yonex Polytour Pro entschieden, bis ich auf das Set Solinco Tour Bite / Vanquish umgestiegen bin. Mit dem Kauf der Noir Schläger bin ich aber wieder zurück auf die Solinco Hyper-G in 1,20 mm. Diese ist günstig, langlebig, erzeugt viel Spin und Power und fühlt sich sehr gut beim Spielen an! Letztlich ist es die beste Besaitung für mich.

Wilson Ultra V4 Noir

2 Gedanken zu „Mein Umstieg auf den Wilson Ultra 100 V4 (V3) Tennisschläger“

  1. Hallöchen!
    Super geschrieben und sehr informativer Artikel. Herzlichen Dank dafür!

    Ich habe erst vor ca. 2 Jahren (im jungen Alter von 50 Jahren) mit Tennis begonnen, und beschäftige mich seit dem sehr viel mit Tennis. Mein erster Schläger war auch so ein „Reflexkauf“, ein Wilson Ultra 100 V2. Nach gut einem Jahr merkte ich aber zunehmend, das der Schläger nicht so gut zu meiner Spielweise (einhändige Rückhand) passte. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich den Ultra auf der Rückhand nicht so schnell manövriert bekomme. Ich habe dann im letzten Spätsommer den Ultra 100 V4, den Clash Pro 100 V2 und den Blade 100 parallel getestet. Der Ultra hatte schon fast beängstigend viel Power, aber das Gefühl, den auf der Rückhabd nicht so richtig „gewuppt“ zu bekommen, blieb. Der Clash hat mich Dinge tun lassen, die ich eigentlich nur in der Theorie konnte (irgendwie komisch, auch vom Sound her). Den Blade 100 hatte ich eigentlich nur als „Referenz“ mit dazu bestellt, favorisiert hatte ich die beiden anderen. Aber je öfter ich den Blade 100 dann gespielt hatte, umso mehr merkte ich, das der Blade mir einfach am meisten gibt. Ich spiele den Blade 100 V8 nun fast ein Jahr (mit der Solinco Tour Bite) und bin mehr als glücklich damit. wie man sieht, der Weg kann auch umgekehrt, also vom Ultra zum Blade gehen. 😉
    Mich würde interessieren, ob Du den Blade 100 V8 (der ja auch ein 16/19 Seitenmuster hat) mal getestet, oder in Betracht gezogen hast?

    1. Hallo Bernd,

      ja, ich habe den Blade V8 gespielt. Er hat mich aber nicht so sehr überzeugt, wie der Ultra. Finde dass er sehr speziell ist und eher was für aggressive Spielertypen. Dazu gehöre ich jedoch nicht. Daher war der Wilson Ultra 100 V4 für MICH die bessere Wahl.

      Viele Grüße
      Ronny

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