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Der Wilson Blade V7 Tennisschläger im Portrait

Die Wahl des richtigen Tennisschlägers ist bei Weitem keine einfache Entscheidung. Ich selbst spiele seit einigen Jahren den Wilson Blade V7. Spielte vorher jedoch verschiedene Modelle und Marken. Unter Anderem von Wilson, Dunlop und Head. Mein Weg zum Blade war also etwas länger. Und Eines kann ich vorweg nehmen: Ich habe den Blade V7 nicht nur wegen seiner Farbe ausgewählt. Das solltest Du niemals tun, wenn Du auf der Suche nach dem geeigneten Schläger bist.

Denn bei der Wahl Deines Schlägers spielen viele Faktoren eine Rolle. Faktoren, welche Du unbedingt beim Kauf berücksichtigen solltest. Wie zum Beispiel Deine Spielweise, Deine technischen Fertigkeiten, die Besaitung welche Du bespannst oder das verwendete Material. Immer wieder sehe ich im Hobbybereich zum Beispiel Spieler, die einen recht leichten Tennis-Schläger spielen. Sich aber wundern, warum sie beim Spielen so hart schlagen müssen, um Power zu generieren.

Wenn der Spieler sich vorher intensiver mit den Modellen und deren Beschaffenheit / Eigenschaften auseinandergesetzt hätten, wäre das definitiv nicht passiert. Hier im Blog möchte ich in Zukunft einige Tennis-Schläger vorstellen. Im Fokus des heutigen Artikels soll der Wilson Blade V7 Tennisschläger stehen. Ich möchte Dir seine Vor- und Nachteile gegenüberstellen. Außerdem möchte ich Dich an meinen Erfahrungen mit dem Blade teilhaben lassen. Werfen wir also einen genauen Blick auf das Modell.

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Der Wilson Blade V7 im Profil

Bevor ich auf meine eigenen Erfahrungen mit dem Wilson Blade V7 eingehe, schauen wir uns doch kurz die Eigenschaften des Schlägers an:

  • Farbe: schwarz / grün / silber
  • Gewicht: 305 g (unbesaitet)
  • Besaitungsmuster: 16×19
  • Kopfgröße: 632 cm2
  • Länge: 685 mm
  • Balancepunkt: 320 mm
  • Preis: ca. 170,00 bis 240,00 Euro
  • Material: Graphit, Neu ist auch die Carbon-Kartierung

Dinge wie die Besaitung oder die Griffstärke kannst Du individuell bestimmen. In der Regel erlauben Dir die meisten Online-Shops beim Kauf eine Auswahl zu treffen. Der Wilson Blade V7 ist sowohl für Hobbyspieler als auch Turnierspieler bestens geeignet. Preislich bewegt er sich – je nach Shop und Angebot – um die 170 bis 240 Euro. Bei Tennispoint habe ich ihn zum Beispiel heute für 189,00 Euro (Veröffentlichung Artikel) gefunden.

Warum ich mich für den Wilson Blade V7 entschieden habe

Viele vorherige Modelle

Viele Tennis Schläger zur Auswahl

In meiner aktiven Zeit als Tennis-Spieler habe ich schon einige Schläger probiert. Während mein erster Schläger eher beliebig gewählt war (welcher weiß ich gar nicht mehr), habe ich mich danach intensiver mit Tennisschlägern beschäftigt. Das Nachfolgemodell war ein Wilson BLX. Im Grunde ein solider Schläger, den ich gern gespielt habe. Doch irgendwann habe ich erfahren, dass es eigentlich ein Schläger für ältere Spieler war, weil er gerade einmal 265g Gewicht mitbrachte.

Mit dieser Information bin ich dann bei einem etwas schwereren Dunlop gelandet. Während das Modell von Wilson gefühlt ein sehr rundes Besaitungsmuster vorzuweisen hatte, wurde der Dunlop mit 18/20 Saiten produziert. Der Vorteil: Der Schläger ist mir nie gerissen. Okay, ich habe damals auch eher moderates Tempo und kaum Spin gespielt. Aber grundsätzlich habe ich mit diesem Besaitungsbild noch nie große Probleme mit gerissenen Saiten gehabt.

Danach bin ich dann zum Head Graphene 360 Prestige MP umgestiegen. Ein ebenfalls sehr schöner Schläger. Allerdings etwas schwerer, nämlich 320g. Das hat mein Spiel deutlich verändert, weil ein schwerer Schläger mehr Power mit sich bringt. Allein schon durch die Ausholbewegung und den physischen Kräfte spielst Du schneller. Wobei ich sagen muss, dass die Auswahl eigentlich zufällig war. Ich kannte diverse Spieler im Verein, die auf Head geschworen haben. Also habe ich mich bei eBay Kleinanzeigen umgeschaut. Dort bin ich fündig geworden und konnte ein Schnäppchen schlagen.

Nach etwa einem Jahr bemerkte ich dann, dass der Kauf von gebrauchten Schlägern nicht die beste Wahl war. Die Zeit hatte einige Spuren an den Schlägern hervorgebracht. Nicht nur Lackkratzer waren vorhanden, auch die Rahmen machten keinen guten Eindruck. Aus diesem Grund hatte ich mich entschieden einige Testschläger zu bestellen. Darunter einige prominente Modelle aus dem Hause Wilson und Head. Aber keiner sagte mir so richtig zu. Bis mein Trainer eines Tages mit seinem neuen Wilson Blade V7 um die Ecke kam. Ich war sofort verliebt in den Schläger. Tolles Spielgefühl, viel Power aber dennoch genügend Kontrolle über die Schläge. Aus diesem Grund habe ich mir gleich 3 Schläger – dieses Mal neu – gekauft.

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Meine Erfahrungen mit dem Wilson Blade V7

Kommen wir zu den Erfahrungen, die ich mit meinem Wilson Blade Schläger sammeln konnten. Nach wie vor, spiele ich den Blade sehr gern. Er ist mit 305g nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer. Fühlt sich dennoch aber im Vergleich zu anderen Schlägern leicht an. Denn ab einem gewissen Gewicht, empfinde ich einen Schläger zu „unhandlich“. Das stört mich besonders unter Druck (in der Defensive) oder beim Netzspiel. Was besser ist, muss jeder Spieler selbst entscheiden. Mir ist die Kontrolle an diesem Punkt wichtiger. Den Rest kannst Du mit gezieltem Training und einer guten Technik aus Deinen Schlägen herausholen.

Insgesamt empfinde ich den Wilson Blade V7 als ein gesundes Mittelmaß zwischen Power, Spin und Kontrolle. Ich kenne viele Turnierspieler, die mit dem Blade viel Spin spielen und begeistert sind. Meine Spielweise ist ein Mix aus Spin und Power. Beide Varianten fühlen sich mit dem Schläger gut an. Aber auch Stopp-Bälle oder ein Slice kann ich mit dem Blade sehr gut spielen.

Wie habe ich den Blade besaitet?

Unabhängig des Schläger-Modells, spielt auch die Bespannung eine Rolle. In vielen Tennis-Shops wird auf dem Blade mittlerweile die Luxilon Alu Power bespannt. Diese Kombination kann ich Dir durchaus empfehlen. Lange Zeit habe ich mit der Alu Power auf dem Schläger gespielt. Bespannt habe ich zunächst mit hohen 25/24 Kilo. Aber das war mit der Alu Power einfach viel zu viel. Nach einer gewissen Zeit habe ich dann 22/21 Kilo genutzt, was ich sehr empfehlen kann. Übrigens, wenn Du die Luxilon Alu Power Tennis-Saite nicht kennst, der kannst Du im zuvor verlinkten Beitrag mehr Infos nachlesen.

Alternativ kann ich Dir auch die Solinco Hyper G in 1,25 mm empfehlen. Das ist mittlerweile die Besaitung meiner Wahl, zumindest auf dem Wilson Blade V7. Die Solinco ist im Vergleich zur Alu-Power ebenfalls langlebig und verhält sich sehr ähnlich. Hat gefühlt etwas weniger Kraft in den Schlägen. Dafür kostet die Solinco Hyper G aber auch wesentlich weniger pro Schläger. Mit einer Rolle kannst Du hier durchaus bei 8 Euro pro Bespannung veranschlagen. Exklusive Bespannungskosten versteht sich. Alles in Allem bin ich nun nach einer Umgewöhnungsphase von 1 bis 2 Monaten sehr zufrieden mit der Besaitung. Dem Spielgefühl mit dem Wilson Blade V7 hat die Saite keinen Abbruch getan.

Abschließende Gedanken

Sandplatz Tennis und Schläger

Den für Dich passenden Tennis-Schläger zu finden, kann schon eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich darfst Du nicht vergessen, dass viele Faktoren bei der Auswahl wichtig sein können. Nicht nur die Farbe, sondern auch Gewicht, Balancepunkt, Spielverhalten und natürlich die gespielte Saite sowie Bespannungshärte. Außerdem ist Deine Fertigkeit (Technik) und Spielweise zu berücksichtigen. Wer ohnehin naturgemäß schon viel Power hat, kann einen leichteren Schläger wählen. Wer viel Spin generieren möchte, sollte das passende Besaitungsmuster nutzen.

Mein Weg auf dem Tennis-Platz hat mich über viele Umwege zum Wilson Blade V7 geführt. Ein Schläger, welcher mich sofort überzeugt hatte, als ich ihn nur kurz gespielt habe. Zuvor hatte ich mich weniger intensiv mit Schlägern und deren Eigenschaften beschäftigt. Natürlich hatte ich den einen oder anderen Testschläger ausgiebig gespielt. Doch Bespannung, Balancepunkt, Spielweisen waren anfangs Fremdwörter. Mit den Jahren bin ich tiefer in die Materie eingestiegen, sodass ich in den letzten Jahren sogar einige Saiten getestet habe.

Letztlich bin ich dann beim Wilson Blade mit der Solinco Hyper G in 1,25 mm hängen geblieben. Für mich ein ausgeglichener Schläger mit einer preiswerten, aber qualitativen Besaitung. Ich bespanne den Blade mit der Hyper G auf 22/21 Kilo. Das reicht einige Wochen / Monate, bis ich erneut zum Bespanner meines Vertrauens gehen muss. Und bei Dir so? Hast Du den Wilson Blade V7 schon getestet? Gefällt er Dir?

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