Du bist auf der Suche nach Tipps für Deine Tennis-Besaitung? Ob Du über Social Media, Google, KI, meinen Saiten Ratgeber oder einen anderen Beitrag hergefunden hast, spielt für mich eigentlich keine große Rolle. Ich finde die Entscheidung stark von Dir, Dir Hilfe zur Tennis-Bespannung zu suchen. Das ist nämlich aus mehreren Gesichtspunkten eine hervorragende Idee!
Lass Dir von einem alten Hasen im Sport sagen, die Besaitung macht Dich nicht zu einem Profi oder bringt Dich plötzlich 10 Leistungsklassen vorran. So einfach ist es dann doch nicht. Allerdings hast Du mit der optimalen Tennis-Besaitung eine starke Grundlage für ein höheres Spielniveau. Denn ein geeignetes Schläger-Setup kann im Tennis meiner Erfahrung nach einen riesigen Unterschied ausmachen.
Warum ist das so?
Nun, die Besaitung gibt Dir im Idealfall Sicherheit für Dein Spiel. Weil Du weißt, Du kannst Dich in schwierigen Situationen in einem Match darauf verlassen. Deine Saite tut, was Du gewohnt bist. Du bist dadurch selbstbewusster und die meisten Schläge gelingen Dir wesentlich besser als mit einer uralten 0815 Tennissaite.
Außerdem lassen sich Deine Stärken & Spielzüge damit unterstützen, gegebenenfalls Schwächen kaschieren. Darum tut der normale Breitensportler gut daran, sich Tipps zur Tennis-Besaitung zu holen. Und zwar idealerweise vor dem Kauf von Tennissaiten!
Eine Beratung bekommst Du in diesem Beitrag, im Saiten Ratgeber hier im Blog, bei Deinem Besaiter vor Ort oder in einigen guten Tennis-Shops, wo es einen entsprechenden Service gibt. Ohne das läufst Du Gefahr, Dir eine Tennissaite zu kaufen, welche gar nicht zu Dir passt. Darum lass uns schauen, welche Auswahl für Dich geeignet sein könnte und was Du sonst noch beachten solltest!
Welche Arten von Tennissaiten gibt es?
Grundsätzlich werden Tennissaiten anhand ihrer Zusammensetzung und des Materials unterschieden. Über die Jahre haben sich insgesamt 4 Arten für die Tennis-Besaitung herauskristallisiert. Dazu gesellt sich noch eine Sonderlocker. Anliegend möchte ich Dir nun die 4 Arten nebst Sonderlocke in einem Kurzportrait vorstellen, samt ihrer Eigenschaften.
- Naturdarmsaiten: Bestehen aus einem mehrfasrig strukturierten Naturdarm, der für extrem viel Armschonung sorgt. Dafür sind sie allerdings etwas witterungsanfälliger. Breitensportler schrecken die hohen Anschaffungskosten meistens ab. Die oft aufgrund ihrer geringeren Haltbarkeit nochmal höher ausfallen. Denn Du musst Naturdarmsaiten deutlich häufiger wechseln.
- Polyestersaiten: Eine monofile (einkernige) Saite für hohe Performance geschaffen. Neben reinen Polyestersaiten, die etwas härter und steifer sind, gibt es mittlerweile auch sogenannte (Co-)Polyestersaiten. Diese haben eine zusätzliche Beschichtung und sind daher etwas weicher. Beide Produkte sind vor Allem sehr günstig und langlebig. Zudem gibt es sie mit den unterschiedlichsten Profilen (eckig, angeraut, axial verdreht etc.).
- Nylonsaiten (Polyamid): Im Fachjargon gern als Allrounder bezeichnet. Oft haben diese Saiten einen einfasrigen Kern mit einer Ummantelung. Nylon- / Polyamid-Saiten zeichnen sich durch ihr gute Elastizität bei solider Haltbarkeit und fairem Preis aus. Je höher die Qualität der Ummantelung, desto mehr kann es sich wie eine Multifilamentsaite anfühlen.
- Multifilamentsaiten: Mehrfasrige Tennissaiten, die häufig mit hochwertiger Ummantelung versehen werden. Im Grunde sollen damit Naturdarmsaiten synthetisch nachgebaut werden, welche dann ähnliche Eigenschaften bei etwas höherer Haltbarkeit bieten. Zeichnen sich vor Allem durch Elastizität und Haltbarkeit aus, sind aber etwas teurer als eine klassische Polyester Tennis-Besaitung.
- Hybridsaiten: Hybrid ist im Grunde keine Materialart. Vielmehr werden zwei Tennissaiten gleichzeitig bespannt, um verschiedene Eigenschaften zu kombinieren. Beispielsweise eine Polyestersaite längs mit einer Naturdarmsaite quer. Wodurch Du die Haltbarkeit der Poly mit der Elastizität bzw. Armschonung des Naturdarms verbinden kannst. Aufgrund der vielen Produkte auf dem Markt, gibt es scheinbar unendlich viele Möglichkeiten.
Anhand der vorgestellten Arten von Tennissaiten kannst Du schon grob einschätzen, welche Tennis-Bespannung für Dich passen könnte. Um Dich bestmöglich zu beraten, will ich Dir im Verlaufe des Artikels noch die wichtigsten Eigenschaften einer Tennissaite erläutern.
Anschließend erkläre ich Dir wie sich Dein Tennisschläger und die Bespannungshärte auf die Eigenschaften der Besaitung auswirken können und welche hybriden Kombinationen überhaupt sinnvoll sind. Am Ende des Beitrages zeige ich Dir die Auswirkungen eines ungeeigneten Schläger-Setups, gebe Besaitungsempfehlungen nach bestimmten Spielertypen und stelle Dir meine Favoriten der letzten Jahrzehnte vor.
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Wichtige Eigenschaften, die Deine Tennis-Bespannung beeinflussen
Jede Tennissaite verfügt über eine ganz individuelle Beschaffenheit. Darum spielt sich kein Produkt haargenau wie das andere. Was wiederum einen Vergleich der Eigenschaften sowie des Spielgefühls notwendig macht. Genau dieser Vergleich, inklusive der Bewertungen aus der Community, bildet die Grundlage für den Sandplatz Tennis Saiten Ratgeber. (Siehe Hauptnavigation)
Ergänzt wird der Ratgeber mit den nachfolgenden Tipps zu den Eigenschaften von Tennissaiten. Damit Du besser einschätzen kannst, welche Saiten für Dich relevant sind und warum. So kannst Du letztlich ein geeignetes Produkt auswählen. Wie Du nach der Auswahl Dein individuelles Setting verfeinerst, zeige ich Dir ebenfalls noch im Verlauf des Beitrages.
Power
Die Power ist wichtig für die Kraftübertragung in Deinen Schlägen. Weichere oder elastischere Saiten sind dafür besser geeignet als starre / steife Produkte. Hintergrund ist der sogenannte Trampolin-Effekt. Je weicher eine Tennis-Bepannung, desto besser kann der Ball in das Saitenbett eindringen. Durch die Elastizität wird dann ein Teil der Kraft boomerangähnlich nach vorn in den Schlag übertragen.
Ist die Saite hingegen steifer, verringert sich dieser Effekt. Dadurch kannst Du weniger Tempo generieren, andere Eigenschaften rücken jedoch in den Vordergrund. Wie zum Beispiel die Kontrolle oder ein direkteres Spielgefühl. Bei der Power-Eigenschaft kommt es aber nicht nur auf die Tennissaite selbst an. Auch Deine Muskelkraft & Vorhand Technik, die Spezifikationen Deines Schlägers sowie die Bespannungshärte spielen eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Auch darauf gehe ich später noch im Detail ein.
Spin
Über die letzten Jahrzehnte hat sich das modernen Tennis zu einem sehr spinlastigen Spiel entwickelt. Einer der Vorreiter war Björn Borg, der mit dem Topspin viele Jahre die Tennis-Ära geprägt hat. Heute ist diese Schlagtechnik nicht mehr wegzudenken, weil Du mit hohem Tempo spielen kannst, ohne dabei das Risiko zu erhöhen. Aus diesem Grund wird der Topspin bereits im Kindesalter geschult.
Für ein spinbasiertes Tennis ist aber nicht nur die richtige Technik notwendig, bei welcher Du mit dem Schläger unter den Ball kommen musst, um eine Aufwärtsbewegung am Ball zu vollziehen. Dein Equipment kann Dir zusätzlich helfen, mehr Drall auf die Tennis Bälle zu übertragen. Gerade wegen der Vielseitigkeit der Produkte auf dem Markt. Wobei das Profil der Saite eine entscheidende Rolle spielt, auf welches ich als Eigenschaft unten noch ausführlicher eingehe.
Kontrolle (Touch)
Im Breitensport eine völlig unterschätzte Eigenschaft. Denn in der Praxis setzen sehr viele Spieler auf ein kraftvolles Schläger-Setting. Wahrscheinlich ein Mindset, welches dadurch entsteht, dass die Spieler glauben, schnelle Bälle setzen den Gegner unter Druck. Dabei wird oft vergessen: Die Kontrolle leidet teils enorm darunter.
Aber hohe Präzision schlägt Tempo immer. Weil Du mit gut platzierten Schlägen Deine Gegner taktisch dominieren kannst. Ohne dabei ein großes Risiko eingehen zu müssen. Neben der Platzierung geht es aber auch um den Touch. Also das Gefühl den Ball besser beim Spielen zu spüren. Erfahrungsgemäß eignen sich dafür vor allem etwas härtere / steifere oder auch dünnere Saiten. Beide unterstützen ein direkteres Spielgefühl.
Komfort (Armschonung)
Oft hörst Du in Bezug auf Tennis-Besaitungen, dass Komfort eine sehr große Rolle spielt. Was bedeutet das aber als Eigenschaft eines Produktes auf einem Tennisschläger? Ganz einfach: Es geht darum, die hohe Belastung auf Hand, Arm und Schulter zu reduzieren, um langfristig Verletzungen vorzubeugen.
Tennis ist ein sehr physischer Sport. Dein Gegner wirkt eventuell mit hoher Kraft auf den Ball ein. Der die Energie auf Deiner Seite im Treffpunkt auf Deinen Schläger überträgt. Komfortable oder armschonende Saiten reduzieren den Effekt ein wenig. Es kommt aber auch auf Deine körperliche Beschaffenheit, Deine Technik, das Leistungsniveau sowie die Eigenschaften Deines Schlägers an.
PS: Ein weit verbreiteter Irrglauben betrifft übrigens den Vibrationsdämpfer. Tennisspieler denken, damit wird die Übertragung der Vibrationen auf das Handgelenk reduziert. Das ist aber gar nicht der Fall. Ein Dämpfer reduziert lediglich das Geräusch, welches einsteht. Nicht aber die vom Schläger weitergegebenen Rückstöße. Aus diesem Grund ist er kein wirksames Werkzeug in Sachen Armschonung.
Haltbarkeit
Ein weiterer Faktor bei der Tennis-Bespannung ist die Haltbarkeit. Denn mit zunehmender Spielzeit flachen einige Eigenschaften ab. Deinen Schlägen fehlt es dann an Power, Spin oder Präzision. Manche Saiten hören sich mit der Zeit auch stumpf an oder wirken „tot„. Je nach Saiten-Beschaffenheit fällt der Verschleiß anders aus und setzt früher oder später ein.
Eine Naturdarmsaite zum Beispiel nutzt sich stärker ab als eine Polyamid-Besaitung oder eine Multifilament-Saite. Die aber immernoch kurzlebiger als eine einkernige Polyestersaite sind. Selbst die Polyester-Produkte unterscheiden sich stark. Je nachdem ob diese eine Beschichtung besitzen (sogenannte (Co-)Polyestersaiten) oder über ein Profil verfügen. Denn Profile nutzen sich stärker ab als eine glatte Besaitung. Zu guter Letzt spielt noch die Dicke des Produktes eine Rolle.
Wie lange Du eine Tennissaite tatsächlich spielen kannst, hängt letztlich von Deiner Spielweise, der Häufigkeit des Spielens und natürlich der Intensivität ab. Eine Faustregel besagt: Du solltest die Tennissaite mindestens so oft pro Jahr wechseln, wie Du Wochentage auf dem Court verbringst. Spielst Du also an 4 Tagen, empfehlen Experten Dir also maximal 3 Monate eine Bespannung zu nutzen.
Ich würde Dir aus meiner Erfahrung allerdings deutlich häufiger eine frische Besaitung empfehlen. Selbst als Breitensportler kann jeden Monat eine Bespannung nicht schaden. Vor Turnieren und Wettbewerben bespanne ich seit geraumer Zeit immer mindestens einen Schläger mit meiner Gamma Momentum 6 Plus Besaitungsmaschine. Der Unterschied macht sich meiner Meinung deutlich bemerkbar.
Dicke
Die bisher aufgezeigten Eigenschaften kennen die meisten Spieler sehr genau. Aber darüber hinaus werden Tennissaiten noch anhand ihrer Dicke unterschieden. Meines Wissens nach gibt es Saiten von 1,10 mm bis hin zu 1,40 mm. Je dicker die Saite, desto haltbarer wird sie. Das ist vor allem interessant, wenn Dir die Besaitung des Öfteren reißt.
Zudem erhöhst Du mit einer dickeren Saite in der Regel die Kontrolle und verlierst etwas an Power und Spin. Der Grund ist schlichtweg, dass sich das Saitenbild verändert. Durch eine dickere Saite werden die Lücken zwischen den einzelnen Stränge kleiner. Dadurch kann der Ball nicht mehr so weit in die Tennis-Bespannung eindringen und bekommt weniger Spin und Kraft.
Im Umkehrschluss erhöht sich dadurch die Kontrolle leicht. Zeitgleich verlierst Du jedoch das direkte Gefühl auf dem Schläger. Denn je dünner eine Saite ist desto besser fühlst Du den Ball auf dem Schläger im Treffpunkt.
Profil
Bereits bei der Spin-Eigenschaft habe ich es kurz erwähnt: Im modernen Tennis haben sich etliche unterschiedliche Profile entwickelt. Jedes davon unterstützt Dich auf dem Platz auf andere Art und Weise. Die gängigsten Profile und ihre Auswirkungen auf die Tennis-Besaitung möchte ich Dir nun kurz vorstellen.
| Profil | Eigenschaften |
|---|---|
| glatt | Elastischer und daher besser geeignet, um mehr Power zu erzeugen. Je nach Zusammensetzung ggfs. mehr Komfort, Kontrolle oder Beides. |
| 4-kantig (square / quadrat) | Sehr hohes „bissiges“ Spin-Verhalten, aber auch schnellerer Verschleiß der Kanten und damit weniger Haltbarkeit. Nach einer gewissen Zeit spielt sich das Profil rund und verliert daher seine Eigenschaften. |
| 5-kantig (pentagon) | Aggressiverer Grip am Ball bei solider Haltbarkeit. Wird oft auch klassischer Spin genannt. Die Kanten graben sich auch hier sehr gut in den Filz der Bälle ein. |
| 6-kantig (hexagon) | Ausbalanciertes Profil. Ein Kompromiss zwischen glatten und eckigen Produkten. Trotz des Spins und der Kanten gleiten die Saiten noch relativ problemlos aneinander vorbei. Allerdings mehr Grip am Ball als glatte Profile. |
| 7-kantig (heptagon) | Durch die erhöhte Anzahl an Kanten wirkt die Saite sanfter im Spin. Sie ähnelt dadurch einer glatten Saite und bietet mehr Armschonung als die klassischen Spin-Besaitungen. |
| 8-kantig (oktagon) | Ab acht Kanten kommt eine Spin-Saite sehr nahe an eine glatte Saite heran. Dadurch erhöht sich der Snap-Back-Effekt deutlich und der Spin wirkt abgeflachter. Dafür steigt die Haltbarkeit, Armschonung und Power an. |
| angeraut (rough) | Rauhe Saiten werden oft auch als texturiert bezeichnet. Sie haben ebenfalls ein spürbares Profil, bieten aber wie 7- und 8-kantige Profile mehr Armschonung und ein weicheres Gefühl. |
| axial verdreht | Oft werden 5-/6-/7-kantige Saiten noch mechanisch in sich verdreht. Dadurch wird ein sehr steil herunterfallender Topspin erzeugt. Selbst bei hohem Tempo landen die Bälle im Feld, es fehlt jedoch dadurch massiv an Eigenpower. |
Warum gibt es 4- bis 8-kantige Profile und was ist der konkrete Unterschied?

Grob gesagt sind 6-kantige Tennissaiten ein Kompromiss zwischen 4-/5- und 7-/8-kantigen Profilen. Je mehr Kanten ein Profil besitzt, desto „runder“ wirkt die Saite. Die Eigenschaften bewegen sich dann eher in Richtung einer glatten Besaitung.
4- und 5-kantige Saiten haben einen deutlich höheren („bissigeren„) Spin, weil sie sich in den Ball eingraben, um dann mehr Drall zu erzeugen. Leider ist der Spin etwas unberechenbar, weil er vom Winkel abhängt, mit dem die Kanten den Ball treffen.
Zumal die Profile schneller verschleißen. Die Saite wird dann mit zunehmender Spielzeit durch den Verschleiß „runder“ und verliert ihr Spin-Potenzial sehr wesentlich. Was ein häufiges Bespannen zur Folge hat.
Außerdem blockieren sich die Längs- und Quersaiten, sodass das Saitenbett starrer bleibt. Durch die geringere Flexibilität verlierst Du bei höherem Spin an Kontrolle, Power und Armschonung.
Bei 7- oder 8-kantigen Profilen hingegen wird der Spin etwas subtiler durch den Snap-Back-Effekt erzeugt. Diese Art Spin entsteht durch das Verschieben der Saiten, also die Flexibilität. Dadurch flacht der übertragene Drall ab, wird jedoch konstanter. Zusätzlich steigt die Armschonung, Kontrolle und Power an.

Große Tennissaiten Datenbank
Ich möchte Dich an dieser Stelle nochmal auf meinen Tennis Saiten Ratgeber hinweisen. Dieser umfasst nicht nur Saiten verschiedener Hersteller und zeigt deren Eigenschaften. Gleichzeitig bietet der Ratgeber Dir die Meinung anderer Tennisspieler, weil jeder Leser Bewertungen einreichen kann. Damit steigt die Objektivität und die Glaubwürdigkeit. Das Portal kann Dir also als Inspiration und Entscheidungshilfe dienen, um anhand der vorherigen Tipps zur Tennis-Besaitung das für Dich passende Produkt zu finden. Vielleicht möchtest Du auch einfach Mal eine neue Tennissaite ausprobieren. Auch dafür eignet sich die Datenbank sehr gut, um Dir einen Überblick über potenzielle Produkte zu verschaffen.
Welche Bespannungshärte solltest Du wählen?

Insbesondere die Frage, mit wieviel Kilo die jeweilige Tennis-Besaitung auf den Schläger kommen sollte, ist sehr spannend. In den letzten Jahren hat sich bei der Bespannungshärte sehr viel verändert. Aus diesem Grund will ich Dir auch hierzu einige Tipps mit auf den Weg geben.
Wusstest Du, dass beispielsweise ein Alexander Zverev teilweise bei der Bespannungshärte auf unter 20 Kilo gegangen ist? Je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit und ähnliche Umweltfaktoren.
Aber auch im Breitensport gehören 26 oder mehr Kilo der Seltenheit an. Sie sind einfach nicht mehr notwendig und könnten unter Umständen zu körperlichen Problemen an der Hand, dem Arm oder der Schulter führen.
Bei der Bespannungshärte gilt generell: Je härter die Bespannung ausfällt, desto mehr Kontrolle hast Du in Deinen Schlägen. Weil das Saitenbett weniger elastisch ist. Der Ball kann sich also nicht so sehr in die Besaitung eingraben.
Das beeinflusst gleichzeitig andere Eigenschaften:
- Eine härtere Tennis-Bespannung bietet Dir weniger Armschonung.
- Durch die geringere Elastizität, verringert sich zudem der Trampolin-Effekt. Deine Schläge verfügen also über weniger Power.
Im Umkehrschluss hast Du bei einer geringeren Bespannungshärte weniger Kontrolle, dafür aber mehr Armschonung und Power.
Mein Tipp: Tennisschläger & Saite berücksichtigen
Wenn Du Dir Dein Setup genauer ansiehst, solltest Du stets den Tennisschläger selbst einbeziehen! Er bringt schließlich eigene Spezifikationen mit, welche die Spieleigenschaften verändern. Ein schweres Racket bietet perse mehr Power durch sein Schwunggewicht. Darauf eine auf Power ausgerichtete Tennis-Besaitung zu spielen, könnte Dir gänzlich die Kontrolle nehmen. Bei einem leichterem Schläger macht es wiederum mehr Sinn.
Genau deshalb ist es wichtig, nicht irgendeinen Schläger zu kaufen, sondern möglichst eine für Deine Bedürfnisse passende Wahl zu treffen. Solltest Du dabei Unterstützung benötigen, kann ich Dir meinen ausführlichen Ratgeber, das Racket Radar, sehr empfehlen. In diesem unterscheide ich geschlechterunabhängig nach Spielstärke sowie Deinen persönlichen Anforderungen, sodass Du am Ende Empfehlungen erhältst, welche Modelle sich bei Dir eignen könnten.
Neben dem Schläger-Modell gilt es ebenfalls auf die Beschaffenheit der ausgewählten Saite zu schauen. Eine sehr starre Saite härter zu bespannen, könnte den Schläger wie ein Brett wirken lassen. Hierunter fallen beispielsweise monofile Polyester-Saiten. Nylon- und Multifilamentsaiten hingegen sind elastischer, diese können ruhig etwas härter bespannt werden. Auch hybride Tennis-Besaitungen können unter Umständen härter bespannt werden. Je nachdem, welche Produkte Du dabei kombinierst.
Betrachte unbedingt das große Ganze!
Ein ganz wichtiger Tipp aus meiner Erfahrung: Du solltest unbedingt vermeiden, Dein Setup allein auf die Saite oder die Bespannungshärte zu reduzieren. Es kommt auf das Gesamtprodukt an! Also auf Dich als Person, Deine Technik, Deine Spielweise und dazu die Kombination aus Schläger, Saite und Bespannungshärte. Nur wenn Du ein ausbalanciertes Setup schaffst, bist Du in der Lage über das Equipment Deine Spielstärke zu maximieren.
Wer einen Babolat Pure Aero spielt und damit auf aggressiven Spin und Power setzen möchte, kann sein Setting auf verschiedene Weisen anpassen. Hast Du mehr Muskelkraft zur Verfügung, kannst Du eventuell über die Saite sowie die Bespannungshärte auf Power verzichten. Ist Deine Technik nicht ganz perfekt, brauchst Du unter Umständen mehr Power und fehlerverzeihende Eigenschaften. Hier könnte sich dann eine weichere Bespannung positiv auswirken.
Ich selbst habe mein Schläger-Setup über viele Jahre entwickelt. Das ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen getan ist. Vielmehr sammelst Du mit der Zeit Erfahrungen über Saiten, die Bespannungshärte und das Zusammenspiel mit Deinem Tennisschläger. Dann lernst Du einzuschätzen, welche Veränderungen sich wie auf das Spielgefühl auswirken.
Teste Dich an DEINE Tennis-Bespannung heran
Die Tennis-Profis zeigen uns, wie es richtig geht. Keiner der TOP-Spieler überlässt sein Equipment dem Zufall. Teilweise geht es um 100 g bei der Bespannungshärte. Über Jahre oder gar Jahrzehnte werden Produkte verglichen und Einstellungen getestet, um das perfekte Spielgefühl zu erzeugen. Dabei wird tendenziell selbst bei den Profis nicht mehr bretthart besaitet. Es soll sogar Spieler in der ATP Rangliste geben, die den Schläger deutlich unter 15 Kilo bespannen lassen.
Einem Amateurspieler würde ich ebenfalls dazu raten, keine zu harte Bespannung zu nutzen. Damit steigt zwar die Kontrolle, allerdings auch das Risiko von langfristigen Problemen. Sehr geringe Bespannungshärten, wie die oben genannten 15 Kilo, dürften aber genauso unrealistisch sein, weil Dir dann die Kontrolle fehlt. Wer sich im Bereich von 20 bis 23 Kilo bewegt, dürfte aber im grünen Bereich sein.
Am besten Du testest die Bespannungshärte ausgiebig, wenn Du Deinen Schläger und Deine passende Tennissaite gefunden hast. Fang relativ mittig zwischen 20 und 26 Kilo an. Lass ruhig einen Schläger weicher und den anderen härter bespannen. Zum Beispiel einen mit 22 kg und den anderen mit 24 kg. Vergleiche die Bespannungen direkt auf dem Platz, nimm aber die selbe Tennissaite. Ansonsten wird das Ergebnis verfälscht.
Wenn Dir die weichere Bespannung besser gefallen hat, geh das nächste Mal 1 Kilo weicher in den Test. Sprich mit 21 kg auf dem einen und 23 kg auf dem anderen Schläger. Oder halt 23 und 25 Kilo, wenn Dir die härtere Tennis-Besaitung besser zugesagt hat. Auf diese Weise lernst Du die verschiedenen Bespannungshärten einzuschätzen. Es kann durchaus sein, dass dieser Prozess einige Monate oder Jahre in Anspruch nimmt.
Schließlich gibt es keine Regel: Wenn Du Saite XYZ spielst, brauchst Du unbedingt 25 kg. Weil eine Tennis-Besaitung immer auf den individuellen Spieler bezogen ist. Es gibt kaum zwei Spieler mit ähnlichen Settings. Versuch für Deine favorisierte Tennissaite ein Gefühl zu entwickeln. Mit der Zeit weißt Du dann, welche Härte Du besser findest. Dabei bleibst Du dann. Zumindest bin ich so vorgegangen und das hat sich sehr gut bewährt.
Sicher Dir Deine Tennis-Besaitung!
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Welche hybriden Bespannungen sind sinnvoll?

Im ersten Abschnitt zu den Arten von Tennissaiten, hatte ich die hybriden Kombinationen aus zwei Produkten bereits angesprochen. Nun will ich ergänzend zu den ebenfalls vorgestellten Eigenschaften mit Dir noch klären, welche hybriden Bespannungen überhaupt Sinn ergeben. Die Frage ist doch, ob Du alle Produkte nach Lust und Laune miteinander verbinden kannst oder ob es Optionen gibt, welche sich als kontraproduktiv erweisen?
Im Verlaufe des Artikels dürftest Du bereits mitbekommen haben, dass eine gute Tennis-Besaitung sehr individuell ist. Es gibt kein Setup welches sich 1:1 auf alle Tennisspieler übertragen lässt und dabei hervorragende Ergebnisse abliefert. Du als Tennisspieler hast Stärken und Schwächen, besondere Vorlieben und eine ganz bestimmte Spielweise. Das macht es notwendig bei den Tennissaiten genauer hinzuschauen, welche Produkte zu Dir passen könnten.
Das gilt natürlich ebenfalls, wenn Du mehrere Tennissaiten miteinander kombinieren willst. Hybriden Bespannungen sind daher keine Grenzen gesetzt. Nur die Deiner Vorstellungskraft. Aber das ist ja das tolle an dieser Art des Besaitens. Zumindest finde ich das. Du hast viele Optionen und kannst Dich an ein für Dich geeignetes Setting heranarbeiten.
Egal ob Du nun zwei völlig konträre Tennissaiten verwendest, um Power und Spin in Dein Spiel zu integrieren. Du kannst auch ganz klassisch Haltbarkeit und Armschonung mit einer Polyester-Naturdarm-Besaitung verbinden. Selbst das selbe Produkt längs und quer mit unterschiedlicher Bespannungshärte kann ein Weg sein. Am Ende kommt es auf Dich an und was Du mit der hybriden Bespannung erreichen willst.
Übrigens: Im Blog habe ich bereits einige Hybrid-Besaitungen vorgestellt, nachdem ich diese über viele Wochen ausgiebig getestet hatte. Du findest die entsprechenden Artikel dazu unter dem Menüpunkt Saiten Reviews. Oder Du nutzt die Suche im Kopfbereich.
Mit der passenden Tennis-Besaitung Verletzungen vorbeugen!

Eine passende Wahl bei der Tennis-Besaitung kann das Verletzungsrisiko erheblich verringern. Breitensportler vernachlässigen diesen Aspekt gern, nehmen Prävention auf die leichte Schulter. Dabei ist Tennis nunmal ein körperlich sehr anspruchsvoller Sport. Was ich selbst schon am eigenen Leibe erfahren habe, als ich Handgelenk Schmerzen im Jahr 2022 bekommen habe.
Damals musste ich lange Zeit pausieren und meine Hand schonen. Es hat viele Monate gedauert, bis ich wieder voll einsatzfähig war. Natürlich bin ich kein Arzt oder Fachmann. Darum solltest Du unabhängig meiner Ausführungen im zuvor verlinkten Artikel unbedingt einen Spezialisten konsultieren, wenn Du ebenfalls Probleme haben solltest.
Dennoch habe ich versucht meine Erfahrungen bei der Ursachenfindung zu verschriflichen. Inklusive der Lösungsversuche. Ich glaube nach wie vor, dass die Probleme nicht allein durch äußere Umstände zustande kamen. Beispielsweise die Haltung und Belastung am Arbeitsplatz. Daneben spielt natürlich der Tennisschläger eine Rolle. Genauso wie die Saite und dessen Bespannungshärte, welche ich damals gespielt habe.
Nicht immer ist eine armschonende Tennissaite des Rätsels Lösung. Zwar wird Dir jeder Besaiter bei einer vernünftigen Beratung bestätigen, dass Du diese durchaus in Erwägung ziehen solltest. Naturdarmsaiten, wie die Wilson Natural Gut, machen in Sachen Komfort durchaus Sinn. Sind aber wetteranfällig und müssen häufiger gewechselt werden. Was letztlich eine Frage des Geldes ist.
Erwäge bei dauerhaften Problemen einen Schläger-Wechsel!
Bei Schmerzen in der Hand oder dem Arm kann definitiv die Tennis-Besaitung ein Grund sein. Das Problem kann aber auch der Tennis-Schläger selbst sein. Welchen viele Tennisspieler nicht als Ursache auf dem Schirm haben. Manchmal sind es einfach nur Kleinigkeiten, wie das Material, das Gewicht oder der Balancepunkt.
In meinem Fall war es sehr wahrscheinlich der Wilson Blade V7 Schläger, den ich nur auf Zuruf meines Trainers gekauft hatte. Bevor ich meinen damaligen Head-Schläger gegen den Blade tauschte, hatte ich nie Schmerzen oder dergleichen. Und im Verein wurde mir von vielen Spielern berichtet, dass sie seit dem Kauf des Blades gesundheitliche Probleme hatten. In Tennis-Kreisen gilt er auch nicht gerade als armschonend.
Die genannten Gründe habe ich zum Anlass genommen, meine Schläger-Auswahl sowie die dazugehörige Tennis-Besaitung zu hinterfragen. Was letztlich dazu führte, dass ich mir nach ausgiebigen Tests den Wilson Ultra 100 Schläger gekauft habe. Im verlinkten Artikel habe ich Dir meinen Schläger-Test sehr genau beschrieben. Seit dem Umstieg waren alle Schmerzen weg und ich hatte keinerlei Probleme mehr.
Heute spiele ich den Ultra tatsächlich nicht mehr. Im Jahr 2025 bin ich eher durch Zufall auf den Yonex VCore 100 aufmerksam geworden. Mein Tennis hatte sich verändert, da passte der VCore sehr gut hinein. Den Du im Übrigen auch im Racket Radar unter den Turnierspieler Schläger-Empfehlungen findest. Aus diesem Grund bin ich dann nochmal gewechselt und bereue diese Entscheidung zu keiner Sekunde.
Auswahl der Tennis-Besaitung nach Spielertypen
In der Regel können wir bei bestimmten Spielertypen auf eine Spielweise schließen. Und je nach Stil des Spiels macht eine ganz besondere Tennis-Besaitung Sinn. Aus diesem Grund möchte ich Dir abschließend noch einige Spielertypen vorstellen und Empfehlungen aussprechen, welche Tennissaiten sich bei diesen lohnen könnten.
Der aggressive Grundlinienspieler
Auf dem Platz spielt der aggressive Grundlinienspieler am liebsten – wie der Name schon sagt – von der Grundlinie. Er liebt es dort das Spiel zu diktieren, den Gegner unter Druck zu setzen. Meistens ist seine Vorhand eine Waffe. Tennis Bälle sehen nach einer Einheit mit ihm aus, als hättest Du sie schon 3 Monate benutzt.
Auf die Besaitung heruntergebrochen braucht der aggressive Grundlinienspieler daher eine Saite, welche Power und Kontrolle vereint. Spin steht dabei normalerweise etwas im Hintergrund, sollte aber nicht gänzlich vernachlässigt werden. 4-kantige Spin-Saiten dürften aber weniger geeignet sein, eher solche mit mehr Kanten, die von den Eigenschaften eher in Richtung runde Besaitung gehen.
Aus diesem Grund eignen sich für den aggressiven Grundlinienspieler sehr gut haltbare Polyester-Saiten. Alternativen wären eine hochwertige Polyamid mit haltbarer Ummantelung oder eine hybrid-Besaitung bestehend aus einer haltbaren Polyestersaite und einer auf Kontrolle ausgelegten Quersaite. Im Blog hatte ich da vor geraumer Zeit die Kirschbaum Flash Shark mit einer Evolution vorgestellt, die darunter fallen könnte. Ich denke bei der Bespannungshärte wird der aggressive Grundlinienspieler eher etwas weicher besaiten (lassen).
Defensive Grundlinienspieler
Beim defensiven Grundlinienspieler ändert sich das ein wenig. Denn er ist – genauso wie der aggressive Grundlinienspieler – in der Regel hinter der Grundlinie zu finden. Allerdings etwas weiter dahinter, wo er weniger Druck ausüben kann. Er läuft von links nach rechts über Stunden und spielt Alles zurück.
Umso wichtiger ist für den defensiven Grundlinienspieler eine ganz andere Eigenschaft: nämlich der Topspin. Mit Topspin kann und versucht dieser Spielertyp seine defensive Position zu neutralisieren. Insbesondere Netzfehler zu vermeiden. Daher wird er sehr wahrscheinlich eine spinlastige Tennis-Besaitung wählen, die noch genügend Kontrolle zu bieten hat. Bei der Bespannungshärte wird er sicherlich einen Kompromiss eingehen.
Welche Saite das konkret sein könnte, hängt etwas vom Geldbeutel und der Aggressivität ab. Am meisten Spin würde dem defensiven Grundlinienspieler eine 4- oder 5-kantige Saite bringen. Das macht allerdings eine häufigere Bespannung notwendig, weil sich die Profile schneller abnutzen und dann keinen Spin mehr liefern. Ein guter Kompromiss wäre eventuell noch eine 6-kantige Saite, die deutlich haltbarer ist.
Der Serve- & Volley-Spieler

Dieser Spielertyp versucht in jeder Situation ans Netz zu kommen. Um dort den Punkt abzuschließen. Meistens schon direkt nach dem eigenen Aufschlag. Daher der Begriff Serve & Volley (Aufschlag & Volley). Er ist ein unangenehm zu spielender Gegner, weil er Dich unter Druck setzt und die Volleys gut beherrscht.
Um auf diese Art und Weise zu spielen, braucht der Serve- & Volley-Spieler besonders viel Touch und Kontrolle in seinen Schlägen. Power und Spin sind nicht ganz so entscheidend. Weil er ohnehin nicht viel von der Grundlinie agiert. Aus diesem Grund sollte die Bespannung besonders auf das Spielgefühl mit Kontrolle ausgelegt sein.
In den meisten Fällen dürfte das eine etwas dünnere Saite mit einem direkterem Spielgefühl sein, die etwas härter aufgebracht wird. Falls er sich für eine spinlastige Besaitung entscheidet, dürfte diese eher 8-kantig sein, um kontrollierter zu sein. Also näher an den Eigenschaften einer runden Tennis-Besaitung. Eventuell eine Babolat RPM Rough oder deren Eigenschaften sehr ähnliche Saite.
Allround Tennisspieler
Ein Mix aus allen Eigenschaften ist vor Allem für den Allrounder notwendig. Er ist bei seiner Tennis-Besaitung auf der Suche nach Power, Spin und Kontrolle gleichermaßen. Insbesondere weil er überall auf dem Platz anzutreffen ist und daher in der Regel ein sehr breit gefächertes Portfolio an Schlag-Techniken zu bieten hat, welche er sich über Jahre im Tennis Training angeeignet hat.
Auch der Allrounder kann ein zäher Gegenspieler sein, weil er keine richtige Schwäche besitzt und Du daher viel taktischer Tennis spielen musst. Wenn ich eine Prognose abgeben müsste, würde ich sagen er setzt auf eine hybride Tennis-Besaitung oder eine angeraute Saite. Damit kann der Allrounder mehrere Eigenschaften gut kombinieren. Bei der Bespannungshärte dürfte er sich eher in der Mitte zwischen weich und hart einpendeln.
Möchtest Du taktisch Tennis spielen lernen?
Mehr praxisnahe Tipps & Tricks gefällig? Dann solltest Du Dir unbedingt mein Tennis eBook, „die Tennis Bibel des Amateursports„, ansehen. Darin zeige ich Dir die vielen verschiedenen Facetten des Sports, genauso wie Trainingsformen, Taktiken und Strategien. Damit Du ein deutlich besserer Tennisspieler werden kannst.
Auf über 750 Seiten helfe ich Dir die beste Leistung aus Dir herauszuholen. Denn ich habe es bereits geschafft mein Spiel-Niveau erheblich zu verbessern! Du kannst das ebenfalls schaffen, wenn Du hart für Deine Träume / Ziele arbeitest.
Doch Du solltest im Training und im Match den richtigen Fokus haben. Das fehlt den meisten Breitensportlern nämlich. Lass uns gemeinsam die nächste Stufe in Deiner Entwicklung gehen.
Mein Favorit unter den Tennis-Besaitungen

Nach vielen eigenständigen Tests (nicht nur im Rahmen meines Tennis Saiten Ratgebers), bin ich bei der Kirschbaum Black Shark gelandet. Eine Saite die durch die 8-kantige Sternenform mit enorm viel SPIN daherkommt. Aber dennoch nicht die POWER & HALTBARKEIT verliert. Selbst nach einigen Wochen des intensiven Spielens hatte ich noch eine sehr hohe Qualität in meinen Schlägen.
Das hat mich damals vollauf begeistert, was ich auch über die sozialen Medien offen geteilt habe. Daraus hat sich dann der Kontakt mit dem Unternehmen Kirschbaum ergeben. Sodass ich dann in den Genuss gekommen bin, mehrere Kirschbaum Tennis Saiten intensiver zu testen. Die Inhaberin Sandra Kirschbaum stand mir dabei mit Rat und Tat zur Seite.
So bin ich dann letztlich auf meinen aktuell Favoriten unter den Tennis-Besaitungen aufmerksam geworden. Die Kirschbaum Flash Shark ist ursprünglich eine Sonderanfertigung für eine Profi-Spielerin gewesen. Aufgrund der Kooperation durfte ich sie als einer der Ersten Breitensportler anspielen. Mittlerweile kannst Du sie als Limited Edition im offiziellen Kirschbaum Shop kaufen.
Als Grundlage dient eine Kirschbaum Flash Saite, welche mit dem Profil der Kirschbaum Black Shark versehen wird. Dadurch hast Du die positiven Eigenschaften beider Saiten miteinander verbunden und bekommst ein Power-Spin-Paket heraus, dass langlebig und zudem noch relativ günstig ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei beiden genannten Saiten!
Die Tennis Besaitung mit der Black Shark kostet Dich im 12-Meter-Set nur knapp 10 Euro. Kaufst Du Dir eine 200-Meter-Spule kannst Du nochmal sparen, sodass der einzelne Bespannvorgang pro Schläger etwa 5 Euro kostet. Die Flash Shark kostet Dich als 12 Meter-Set knapp 14 Euro, 200 Meter knappe 8 bis 9 Euro. Ein unglaublich günstiger Preis, den Kirschbaum in seinem Online-Shop aufruft.
Meine weiteren Saiten-Favoriten der letzten Jahre
Solinco Hyper-G Soft
(Co-)Polyester » POWER » 11 Euro / 12m
INSGESAMT 20 ★ / 25 ★
Power:
Spin:
Kontrolle:
Haltbarkeit:
Armschonung:
MSV Focus HEX
(Co-)Polyester » SPIN » 9 Euro / 12m
INSGESAMT 21 ★ / 25 ★
Power:
Spin:
Kontrolle:
Haltbarkeit:
Armschonung:
Yonex Polytour Pro
(Co-)Polyester » POWER » 9 Euro / 12m
INSGESAMT 18 ★ / 25 ★
Power:
Spin:
Kontrolle:
Haltbarkeit:
Armschonung:
Yonex Polytour Spin
Polyester » SPIN » 8 Euro / 12m
INSGESAMT 21 ★ / 25 ★
Power:
Spin:
Kontrolle:
Haltbarkeit:
Armschonung:
Stringergy Duplex Spin & Power
(Co-)Polyester » KONTROLLE » 17 Euro / 12m
INSGESAMT 21 ★ / 25 ★
Power:
Spin:
Kontrolle:
Haltbarkeit:
Armschonung:
Babolat RPM Rough
(Co-)Polyester » SPIN » 14 Euro / 12m
INSGESAMT 19 ★ / 25 ★
Power:
Spin:
Kontrolle:
Haltbarkeit:
Armschonung:
Häufige Fragen zur Tennis-Besaitung
Die Tennis-Bespannung ist sehr individuell. Es kommt also darauf an, wie Deine persönlichen Bedürfnisse aussehen. Dazu zählen Deine Technik, Deine Spielweise, Dein Schläger, gewünschte Eigenschaften und sogar Dein Spielniveau. Aus diesem Grund gibt es keine perfekte Tennissaite für Dich, sondern nur ein optimal auf Dich abgestimmtes Schläger-Setup, welches Du Dir mit der Zeit erarbeiten solltest. Im Artikel habe ich Dir einige grobe Empfehlungen zu bestimmten Spielertypen mit auf den Weg gegeben. Diese können Dir als Inspiration oder Basis dienen. Genauso wie mein Tennis Saiten Ratgeber, welcher aufgrund der Bewertungen aus der Community einen großen Mehrwert in Sachen Inspirationen liefert.
Tatsächlich hängt die Bespannungshärte von Deinen Bedürfnissen und den gewünschten Eigenschaften des Schläger-Setups ab. Härtere Tennis-Besaitungen bieten Dir mehr Kontrolle und ein direkteres Spielgefühl. Weichere Setups erzeugen mehr Power und sind zudem noch armschonender. Im Breitensport machst Du mit etwa 20 bis 23 Kilo für den Anfang Nichts verkehrt. Danach kannst Du Dich dann mit Deinem Schläger und Deiner Tennissaite an die für Dich passende Bespannunshärte heranarbeiten.
Bei den Bezeichnungen geht es darum, wie der Saitenkern beschaffen ist. Monofilamentsaiten haben einen einfasrigen Kern, bestehen also aus einem Strang. Multifilamentsaiten bestehen aus mehreren Fasern, die auf die unterschiedlichsten Arten miteinander verbunden werden können. Oft bekommen Multifilamentsaiten zudem noch eine Ummantelung, um das Innenleben zusätzlich zu schützen. Darum sind sie zwar elastischer und bieten mehr Power und Armschonung, sind aber in der Regel weniger haltbar.
Armschonung wird nicht allein über die Tennissaite erreicht. Es kommt auf das Zusammenspiel zwischen Schläger, Saite und Bespannungshärte an. Wobei vom Material her Naturdarmsaiten am armschonendsten sind, dafür jedoch an Haltbarkeit verlieren. Polyamid (Nylon) oder Multifilamentsaiten können da ein sehr armschonender, aber länger haltender Kompromiss sein.
Für die Bespannungshärte gilt: Je weicher Deine Besaitung ist, desto armschonender wird Dein Setup. Sofern Du trotz armschonender Produkte und weicher Tennis-Bespannung immernoch Probleme hast, solltest Du vielleicht einmal in den Racket Radar Tennisschläger Ratgeber schauen und prüfen, ob Dein Modell wirklich zu Dir passt.
Mit einer 1,25 mm dicken Tennissaite machst Du in der Regel Nichts falsch. Sie ist im Grunde der Kompromiss zwischen dick und dünn. Dünnere Saiten bieten Dir etwas mehr Power, Spin und ein direkteres Spielgefühl. Dickere Saiten reißen nicht so schnell und begünstigen die Kontrolle. Die Hersteller variieren in der Produktion oft zwischen 1,10 und 1,40 mm. Mischformen in einer hybriden Bespannung sind ebenfalls denkbar, um eine besondere Zusammenstellung für Deine Bedürfnisse zu erreichen.
Im Internet und in den Tennisvereinen hörst Du immer wieder von einer Faustregel. Diese besagt, dass Du Deinen Schläger so oft pro Jahr bespannen solltest, wie Du in der Woche auf dem Tennisplatz stehst. Ich persönlich glaube das ist allenfalls ein grober Richtwert. Aus der Erfahrung heraus lohnt es sich den Schläger ruhig des Öfteren frisch bespannen zu lassen. Einmal pro Monat ist da ein guter Ansatz. Wenn Du einen Verschleiß feststellst, kann sich ein häufigerer Wechsel der Tennissaite positiv auswirken. Andererseits erhöht das natürlich die Kosten, weil Dein Besaiter ebenfalls häufiger eine Bezahlung verlangt.



