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Tennis Pausen werden immer wieder unterschätzt. Dabei kannst Du die Pausen im Tennis unheimlich gut zur Planung Deiner weiteren Taktik nutzen. Gerade im Amateurbereich und in den unteren Klassen, machen sich die Spieler wenig bis gar keine Gedanken. Über den bisherigen Verlauf des Spiels, den Gegner inklusive Stärken und Schwächen und welche Strategie zum Sieg beitragen kann.
Generell haben Viele keinen richtigen Matchplan. Anders als diejenigen, welche sich mein Taktik eBook mit über 750 Seiten gekauft haben. Denen ich nicht nur Taktiken mit auf den Weg gebe. Sondern generelle Tipps & Tricks auf und abseits des Tennisplatzes. Diese werden Dich dabei unterstützen fast jeden Gegner in die Knie zu zwingen. Versprochen!
Häufig beschäftigen sich Medenspieler in den Tennis Pausen mit vielen (teilweise unwichtigen) Dingen. Quatschen oder den Teamkollegen auf dem Nachbarplatz anfeuern. Ich habe sogar schon Spieler kennengelernt, welche auf dem Platz Bier getrunken haben. Könnte ich gar nicht, ich würde dann keinen Tennis Ball mehr sauber treffen. Aber das worauf es WIRKLICH ankommt, wird nur rudimentär behandelt.
Dabei kannst Du die Pause im Tennis einsetzen, um Deine Sieg-Chancen enorm zu verbessern. In diesem Beitrag möchte ich Dich an die Hand nehmen. Dir zeigen, dass die Pausen bei der Tennis Taktik eine wichtige Rolle spielen. Außerdem gebe ich Dir Tipps an die Hand, mit welchen Du die Unterbrechungen eines Matches sinnvoll zur Gestaltung Deiner eigenen Strategie nutzt.
Regel-Kunde: Welche Tennis Pausen stehen Dir zu?
Wie in fast jeder Sportart, gibt es auch für’s Tennis entsprechende Regeln. Diese werden vom Deutschen Tennisbund festgelegt, auf internationaler Ebene dann vom ITF oder der ATP. Wobei der DTB größtenteils in seinen Regularien einfach auf die ITF verweisen. Wozu auch das Rad neu erfinden, wenn es bereits Jemand getan hat? Darin enthalten sind auch konkrete Vorgaben, wie die Tennis Pausen auszusehen haben.
Bei den Profis sieht das übrigens etwas anders aus. Bereits im Jahr 2021 kamen dazu erste Diskussionen auf, weil der Toilettengang sehr oft in die Länge gezogen wurde (Quelle: Sport1.de). Um den Gegner aus dem Rythmus zu bringen und sich einen Vorteil zu verschaffen. Selbst heute, viele Jahre später, ist das noch ein sehr großes Thema auf der ATP-Tour.
Zwar werden die Regeln auf Amateur-Ebene nicht so zielstrebig eingehalten. Das ändert jedoch Nichts daran, dass das Regelwerk bestimmte Zeitvorgaben für die Pausen vorsieht. Zum Beispiel hast Du beim „normalen“ Seitenwechsel 90 Sekunden, welche Du als Tennis Pause nutzen kannst. Was viele nicht wissen, beim Seitenwechsel nach dem 1:0 in einem Satz, steht Dir keine Pause zu. Egal ob 1. Satz oder 2. Satz!
Die Spieler sollten dann zügig die Seiten wechseln und weiterspielen. Wenn ein Satz beendet ist, stehen Dir dafür sogar 120 Sekunden zur Verfügung. Zeit, welche Du sehr sinnvoll nutzen kannst und solltest! Zur Taktik Planung zum Beispiel. Dafür sind die Pausen einfach nur prädestiniert. Oder siehst Du das anders?
Tipps zur optimalen Tennis Pause
So viel also dazu, dass die Pause in einem Tennismatch gerade im Amateurbereich unterschätzt wird. Doch wie genau kannst Du die Tennis Pausen optimal gestalten? Durch Meditation? Atemübungen, körperliche Betätigung oder was konkret? Dazu einige Tipps aus meinen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte als Turnierspieler.
Toilettengang, Regeneration & Energiezufuhr in den Tennis Pausen

Natürlich sind die Pausen in gewisserweise auch dafür vorhanden, um unsere menschlichen Bedürfnisse zu stillen. Schließlich musst Du für ausreichend Energie auf dem Tennisplatz sorgen, um im späteren Verlauf Dein volles Potenzial abzurufen. Das wiederum bedeutet, dass Du etwas Kleines essen solltest.
Dafür eignen sich zum Beispiel Bananen oder Nüsse sehr gut. Oder ein Müsli-Riegel. Außerdem solltest Du ausreichend Wasser zu Dir nehmen. Schau Dir ein Spiel der großen Stars bei den French Open / Roland Garros an. Dort wirst Du auch einen Rafael Nadel immer wieder trinken sehen.
Allerdings führt das zwangsläufig dazu, dass sich Dein Körper irgendwann des überschüssigen Wassers entledigen möchte. Ein Toilettengang ist dann unabdingbar. Ich kann Dir nicht empfehlen, Dir zu sagen, die paar Spiele schaffe ich schon noch. Der Harndrang mindert Deine Konzentrationsfähigkeit.
Geh lieber in einer der Tennis Pausen auf die Toilette und sei dann frisch und ohne Drang wieder voll bei der Sache! Aber natürlich ist der Toilettengang, die richtige Ernährung und das Trinken nicht Alles, worauf Du bei der optimalen Pause achten solltest. Im späteren Verlauf Deines Matches solltest Du Dir einige Fragen stellen.
Hat Dein Matchplan soweit funktioniert?

Die erste Frage, welche ich mir in der Tennis Pause stelle, ist regelmäßig: Hat mein Matchplan eigentlich soweit funktioniert? Denn bereits beim Einspielen schaue ich mir meinen Gegenspieler genauer an.
Wo sind Stärken und Schwächen? Welche Schwäche kann ich gezielt mit einer meiner Stärken bearbeiten? Das darf nicht soweit gehen, dass Du Dein Tennis komplett aufgibst! Allerdings bringt das schon viele Optionen auf den Plan und Du solltest Dir unbedingt einen Matchplan zurechtlegen. Zumindest grob, später wirst Du ohnehin darauf reagieren müssen.
Liege ich in Front, habe ich offensichtlich Alles richtig gemacht. Dann fokussiere ich mich bei meiner Taktik Planung darauf, was ich bisher sehr gut gemacht habe. Lasse nochmal an mir vorbeigehen, wie ich die meisten meiner Punkte gewinnen konnte. Gehe in Gedanken ruhig einige Bilder durch, wie Du bestimmte Punkte erzielt hast. Stell Dir den Winner mit Deiner Tennis Vorhand nochmal vor. Das kann wahre Wunder bewirken und beim nächsten (ähnlichen) Schlag positive Effekte mit sich bringen.
Ist es jedoch knapp oder ich liege bereits Break hinten, muss ich mich in der nächsten Tennis Pause fragen…
was läuft falsch?

Denn Eines steht fest. Wenn Du hinten liegst, gibt es dafür einen Grund! Natürlich kann der lauten, Dein Gegner ist zwei Klassen besser als Du und bietet Dir wenig Angriffsfläche. Dann nützt eine Taktik Planung eventuell nicht mehr viel.
Weil es gegen einen sehr viel besseren Kontrahenten schwer ist, mehr Tennis Matches zu gewinnen. Jedoch nicht unmöglich! Überlege Dir was die Stärken und Schwächen des Gegners sind, wie Du die Stärken meiden kannst. Manchmal hilft es dann andere Spielweisen auszuprobieren!
Vielleicht hast Du bisher versucht stets über die Grundlinien-Rallye zum Erfolg zu kommen? Dann schau Dir an, was der vermeintlich deutlich stärkere Spieler im Halbfeld oder am Netz kann. Eventuell gehört er zu den Spielern, die im Tennis Training Grundlinie noch und nöcher übt, aber Nichts mit Bällen im Halbfeld / am Netz anfangen kann? Ein Versuch macht klug.
Alternativ kannst Du noch mehr Winkelspiel versuchen, das Tempo erhöhen oder selbst häufiger ans Netz gehen. Hilft das Alles Nichts, ist er wirklich der Bessere und Dir bleibt nur übrig, Deine Taktik Planung darauf auszulegen, ihn lang zu halten und auf Fehler zu warten.
In der Regel sind die Matches aber nicht so eindeutig, sondern die Stärken ausgeglichen verteilt. Und darum musst Du Dir darüber Gedanken machen, was Du spielst! Beziehungsweise wann Du es spielst. Mit einem Blick für Details merkst Du relativ zeitnah, welche Deiner Schläge Unbehagen beim Gegenüber auslösen.
Genau diese Schläge musst Du häufiger spielen. Bring ihn aus dem Rythmus, ärgere ihn bis er auf dem Platz flucht. Notfalls mit den extrem gehassten Mondbällen. Weitere Strategien und Spielzüge findest Du übrigens in meiner Tennis Bibel des Amateursports!
Überdenke in jeder Tennis Pause die Situation!
Es ist wichtig, dass Du Dir wirklich in jeder Tennis Pause die Zeit nimmst, um das Match zu analysieren. Denn Tennis ist ein so komplexer Sport, bei dem es nicht nur auf die saubere, technische Ausführung unserer Schläge ankommt. Tennis wird auf vielen Ebenen gespielt.
Neben der Technik sind insbesondere Fitness, mentale Stärke und die Taktik wichtige Faktoren. Hinsichtlich derer jeder Tennisspieler anders aufgestellt ist. Bereits ein ausgewogener Trainings- und Ernährungsplan kann für den Unterschied sorgen. Selbst wenn Dir ein Gegner gegenüber steht, der Dir technisch um Längen voraus ist, bedeutet das längst nicht, Du hast keine Chance auf einen Sieg!
Durch die 4 genannten Faktoren kannst Du Dir Vorteile über Deine Spielweise verschaffen. Hinzu kommt, dass es in einem Match viele Phasen gibt, in denen sich die Qualität des Spiels verändert! 5 schlecht gespielte Vorhand-Schläge und schon beginnt Dein Kontrahent darüber nachzudenken, was denn auf einmal das Problem ist. Was zu einer sogenannten Negativ-Spirale führen kann. Aus der nur wenige herauskommen. Dann kann sogar ein krasser Unterschied in der Leistungsklasse irrelevant werden, sofern Du selbst wenige Fehler machst.
Diese Momente solltest Du nutzen, Dich mental zu Bestleistungen anspornen und zugleich die Fehlerquelle des Gegners identifizieren (und anspielen). Wer sich in den Tennis Pausen keinerlei Gedanken zum Match macht, wird das jedoch selten leisten können. Umso wichtiger wird dann die Taktik Planung, ohne welche Du definitiv Chancen liegen lässt!
Abschließende Gedanken: Tennis Pausen & Taktik Planung

Die Tennis Pausen werden von den meisten Spielern regelmäßig nicht genutzt. Leider, muss ich an dieser Stelle zugeben. Auf diese Art und Weise berauben sich die Tennisspieler nämlich eines taktischen Elementes. Mir hat es in vielen engen Matches geholfen, mich daran zu erinnern, was meine Stärken sind und wie ich diese einsetzen kann.
Oder einfach Revue passieren zu lassen, was ich eigentlich im Verlaufes des Matches gut gelöst habe. Welche Schläge mein Gegenüber nicht mochte und wo er die meisten seiner Fehler begangen hat.
Das ist wie mit dem Kaufen eines Tennisschlägers und dessen Tennis Besaitung. Du kaufst ja nicht einfach irgendeinen Schläger und hoffst, dass dieser mit der Saite schon zu Dir und Deiner Spielweise passen wird. Nein, natürlich nicht! Du informierst Dich vorher, holst Dir Test-Schläger und versuchst bei der Besaitung auf Deine Spielweise einzugehen.
Oder Du schaust zumindest in meinen Tennis Saiten Ratgeber & Vergleich vorbei. Ähnlich verhält es sich in einem Wettkampf, wo Du in den Pausen auf dem Tennisplatz leichte Veränderungen vornimmst, um das Match in die richtigen Bahnen zu leiten.
Natürlich bedeutet es nicht zwangsläufig, wenn Du die Tennis Pausen effektiv nutzt, dass Du sofort immer als Gewinner den Platz verlässt. An manchen Tagen ist der Gegner einfach besser. Außerdem musst Du Deinen Matchplan nicht nur im Kopf bauen, sondern auf dem Court in die Tat umsetzen. Und die Spielzüge vorher in Deinem Training geübt haben.
Zum Beispiel diese zwei Tennis Spielzüge, welche Dich zu einem besseren Spieler machen können. Doch ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass Spieler im Vorteil sind, welche sich in den Tennis Pausen intensiv Gedanken zum Spiel und dem Gegner machen. IMMER!




