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Diese 5 Dinge lassen Deine Tennis Entwicklung stagnieren!

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  • 18 Minuten Lesezeit

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Fragst Du Dich manchmal, warum Dein Tennis-Spiel nicht vorran kommt? Glaube mir, ich kann Dich sehr gut verstehen. An diesem Punkt war ich schon etliche Male im Verlaufe meines Tennisspieler-Lebens. Nur hatte ich damals keinen coolen Tennis Blog wie diesen hier als Hilfestellung. Besonders in den ersten Jahren, in denen ich meinen Anfänger Tennisschläger – teilweise 7 Tage die Woche – geschwungen habe, ging es nur schleppend vorwärts. Ein Blick ins tennis.de Portal zeigt ganz klar, die Niederlagen haben damals dominiert. Ich war Vielspieler und leider auch Viel-Verlierer. Diese Niederlagen verfolgen mich noch heute und machen meine Bilanz zunichte. Nungut, mich interessiert die Bilanz nicht (mehr) sonderlich. Zumal viele der Niederlagen zu meiner Entwicklung auf dem Tennisplatz beigetragen haben. Ohne sie wäre ich nicht derselbe Spieler.

In über 15 Jahren habe ich etliche Erfahrungen auf dem Court und daneben sammeln können. Außerdem stehe ich aufgrund meiner Aktivitäten auf Instagram ( @sandplatztennis ) sowie in meiner Facebook Gruppe mit vielen Tennisspielern in Kontakt. Einige Leser / Follower beklagten sich, keinen Fortschritt erkennen zu können, fragte mich, ob ich eine Erklärung dafür habe oder weitere Tipps geben kann. Aufgrund der vielen Anfragen möchte ich Dir in diesem Blog-Beitrag 5 Dinge präsentieren, welche meiner Meinung nach die Entwicklung eines Tennisspielers stagnieren lassen. Hierbei blicke ich zurück auf meinen eigenen Werdegang und schildere Dir genau, warum Dich die genannten Faktoren daran hindern, Dein Spiel signifikant zu verbessern. Außerdem will ich Dir Alternativen aufzeigen! Denn wenn eine gewisse Herangehensweise nicht zum Erfolg führt, solltest Du Veränderungen vornehmen. Gezielte Veränderungen, mit denen Du dann langfristig bessere Ergebnisse erzielst. Schließlich wollen auch Breitensportler ihre Ziele erreichen, oder?

Lass uns gemeinsam den Fokus auf das große Ganze legen. Im Rahmen des Artikels zeige ich Dir potenzielle Hindernisse im alltäglichen Tennis Training. Denkensweisen und Ansätze, die – so hart es klingen mag – zum Scheitern verurteilt sind. Denn Training ist nicht gleich Training. In den vielen Jahren, in denen ich nun schon am Punktspiel-Wettbewerb teilnehme, habe ich etliche Tools & Übungen probiert. Manches davon war hilfreich, Anderes hat mich nicht vorran gebracht. Allerdings habe ich in dieser Zeit viele Erkenntnisse gesammelt, die ich mittlerweile im Blog sowie in meinem Tennis Taktik Buch vermittle. Lass uns zusehen, dass Du von meinen Erfahrungen profitierst, nicht dieselben Fehler begehst und Dein Tennis-Spiel stets verbesserst. Klingt interessant? Dann lies Dir den Artikel bis zum Schluss durch und bei Gefallen, teile ihn gern mit Deinen Freunden!

Deine Spielpartner sind nicht gut genug

Ronny - Netzposition beim Doppel

Wie im richtigen Leben, kannst Du auch beim Tennis entscheiden, mit welchen Menschen Du Dich umgeben willst. Für diese Erkenntnis und ihre Umsetzung habe ich viele Jahre gebraucht. Denn manchmal bedeutet es: Du solltest Dich von Spielern fernhalten, die Dich nicht weiterbringen. Egal, ob es „nette Menschen“ sind und ihr euch gut versteht. Du musst Dich einfach entscheiden. Willst Du Spaß haben oder willst Du Dein Tennis Spiel weiterentwickeln? Wenn Du diese Worte liest, gehe ich davon aus, dass es eher Zweiteres ist. Und die logische Konsequenz daraus besteht darin, sich mit starken Tennisspielern zu umgeben. Spielern, die nicht „rumdaddeln“ und das Training ernst nehmen.

Das Wort STARK ist in diesem Fall sogar wörtlich zu nehmen. Spielst Du ausschließlich gegen schwächere oder (noch schlimmer) deutlich schlechtere Gegner, wird Dein Tennis Spiel stagnieren. Suchst Du Dir hingegen jede Woche nur die stärksten Mitspieler aus dem Verein, wird die Qualität Deiner Schläge in kurzer Zeit schon ansteigen. Bis zu einem gewissen Level „gewöhnst“ Du Dich nämlich an eine höhere Spielklasse. Auf Dauer führt das wiederum zu einem höheren Leistungsniveau. Wie gesagt, bis zu einem gewissen Level. Spielst Du jeden Tag mit ATP Ranglisten Spielern, hauen die Dich in 3 Monaten immernoch 6:0 und 6:0 vom Platz. Dafür ist der Unterschied einfach zu groß. Bewegst Du Dich allerdings um LK16 herum und Deine Mitspieler sind LK12 und leicht besser, wirst Du das schon in Deiner Tennis Entwicklung merken.

Ich würde Dir also dringend empfehlen, Dich möglichst mit ähnlich starken Mitspielern oder gar Besseren zu umgeben. Mit den anderen Bekanntschaften kannst Du Dich ja dennoch auf der Anlage treffen und austauschen. Im ersten Augenblick hört sich das arrogant an und es wird Dir anfangs schwer fallen. Das verstehe ich sehr gut, weil es mir genauso ergangen ist. Doch dadurch wirst Du einen Leistungsschub erfahren. Als ich das begriffen hatte und meine Spielpartner austauschte, hat es bei mir „Klick“ gemacht und ich begann an besser Tennis zu spielen! Zudem verbessert sich die Art und Weise Deines Trainings. Denn oft wissen stärkere Spieler besser, wie man den Fokus im Training richtig setzt. Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt, warum Dein Spiel stagniert.

Im Training setzt Du den falschen Fokus

Eines habe ich über die Jahre gelernt:

Training ist nicht gleich Training!

Tennis Entwicklung: Stell den Trainer auf den Prüfstand

Athletik Training mit einem Trainer

Ja, das ist ein Thema, das in Tennis-Deutschland heiß diskutiert wird. In meinem Artikel über den modernen Tennis Trainer habe ich bereits kritische Gegenstimmen erhalten. Unter anderem bin ich in einem Podcast angegangen worden. Ich würde das Alles machen um mein eBook zu pushen. Die Wahrheit ist aber eine Andere: Dein Tennis Trainer kann den Unterschied zwischen einem riesigen Leistungsschub und Stagnierung ausmachen. Ganz simpel über die Art und Weise, wie er das Training plant und leitet. Welche Trainings-Inhalte er vermittelt und wo er die Schwerpunkte setzt.

Ein Vergleich kann sich also lohnen. Ich selbst habe eine gewisse Zeit auf mehrere Trainer parallel zugegriffen, weil ich mehrere Baustellen hatte und ich merkte, dass mir mein Trainer nicht überall helfen konnte. Am Ende wollte ich die verschiedenen Trainingsansätze miteinander vergleichen und abwägen, welcher Trainer mir und meinen Bedürfnissen am besten weiterhelfen konnte. Manche Person hat mich deswegen ebenfalls kritisiert, ohne mich zu kennen. Tja, interessiert mich ehrlich gesagt nicht. Weißt Du warum? Weil ich für mich herausfinden musste, was mir und meiner Entwicklung hilft. Das hat mein Handeln erfüllt.

Gruppentraining bringt Dir einfach NICHTS

Tennis Training Ballkorb

Wenn Du mal auf den Trainer-Markt schaust, wirst Du vielleicht das Gleiche wie ich festgestellt haben: Nur die WENIGSTEN Trainer helfen Dir bei einer ganzheitlichen Entwicklung. Im Alltag werden extrem viele Technik- und Ballkorbübungen gemacht oder – noch schlimmer – Gruppentrainings angeboten. Letzteres manchmal aus Mangel an Alternativen, weil es überall an Trainern fehlt. Aber rechtfertigt es das Problem auf dem Rücken der Breitensportler auszutragen? Eine durchaus berechtigte, wenn auch kritische, Frage. Die weit über die Bewertung des Trainers hinaus geht. Sondern genauso als systematisches Problem in deutschen Tennisvereinen betrachtet werden MUSS. Bis auf höchste Ebene. Ich persönlich sehe hier die Verbände der Bundesländer und den Deutschen Tennis Bund in der Bringschuld. Dort tut sich jedoch verhältnismäßig wenig.

Warum ich dieser Trainingsform so kritisch gegenüber stehe? Gruppentrainings sind für den Trainer bequem und gut für seinen Geldbeutel, weil er pro Person einen Aufschlag nehmen kann. Ja, macht nicht jeder Trainer. Ich habe aber auch schon Trainer gesehen, die dann wenn sie mehrere Plätze nutzten, pro Platz ihren Stundenlohn abrechneten. MIT WELCHER BERECHTIGUNG? Er kann doch wohl kaum auf beiden Plätzen parallel Training geben!?! Außerdem darfst Du nicht vergessen, ein Gruppentraining bringt dem Einzelnen Nichts, besonders ab 4 Personen aufwärts. Wo sich der Trainer dann dem Einzelnen kaum widmen kann. Ist doch völlig logisch und vor Allem rausgeschmissenes Geld, wenn Du mich fragst. Ich selbst habe mit Einzeltrainings in der Vergangenheit die größten Sprünge gemacht. Das bestätigt Dir jeder guter Trainer.

Das Spiel hat sich verändert, Trainer sollten reagieren

Der Tennis-Sport hat sich über die letzten Jahre stark verändert. Taktik-, Fitness- und Mental-Training sind wichtiger denn je geworden. Selbst unter Breitensportlern. Diese Trainingsmethoden bringen Dich und Dein Spiel auf ein ganz anderes Level. Und das schreibe ich nicht, damit Du Dir mein 750-seitiges Taktik eBook oben im Header über den gelben Button anschaust. Sondern damit meine Leser sensibilisiert werden und sich der eine oder andere Trainer Gedanken machen kann, ob sein Trainingsansatz wirklich noch zeitgemäß ist.

Du brauchst einen Plan im Training ohne Trainer

Natürlich wäre es zu leicht, wenn wir jetzt dem Trainer die ganze Schuld in die Sandplatz Tennis Schuhe schieben. 😉

Gamma Hybrid-Besaitung im Training-400

Die meisten Breitensportler trainieren ja nicht die ganze Zeit in Begleitung eines Trainers. Da gibt es noch das „freie Spielen“ in der Mannschaft, das Trainings-Match mit einem Kollegen oder die spontanen Besuche auf der Anlage, weil das Wetter einfach super ist. In diesen Momenten zeigt sich in der Regel, wer den Fokus richtig setzt und wem seine Entwicklung auf dem Tennisplatz egal ist. Nur weil Du mit einigen Teamkollegen spielst, heißt das ja nicht, dass Du nicht an der Verbesserung Deines Spieles arbeiten kannst. An diesem Punkt sind wir jedoch wieder beim 1. Abschnitt angekommen. Du brauchst nämlich Spielpartner die auf das Training Lust haben und nicht nur irgendwie paar Bälle spielen wollen oder herumalbern. Ansonsten ist das schon zum Scheitern verurteilt und Du tust besser daran mit der Slinger Bag Ballmaschine zu spielen.

Um Dich wirklich zu verbessern, gibt es viele Möglichkeiten. Mit Spielpartner oder ohne (Tennis Ballmaschinen oder Training abseits des Platzes). Ihr könnt euch Zielflächen auf dem Platz abstecken, Match-Situationen simulieren, ab und an mal ein Trainingsmatch spielen. Doch zu jeder Zeit würde ich Zielvorgaben empfehlen. Ein Spieler darf zum Beispiel keine Rückhand spielen. In bestimmten Situationen MÜSSEN die Mitspieler ans Netz vorrücken. Vor Allem sollte in diesen Trainings-Sessions stets der Aufschlag bzw. der Return eine Rolle spielen. Diese beiden Schläge sind schließlich die wichtigsten Elemente im Tennis, weil die meisten Ballwechsel nach 4 Schlägen beendet sind. Im Breitensport werden sie aber in den wenigsten Fällen ins Training integriert, was ein großer Fehler ist. Mit dem Wissen über diese Statistik macht es keinen Sinn endlose Ballwechsel zu üben. Sondern vielleicht mal den schnellen Punktgewinn zu forcieren. Doch dafür braucht es einen effizienten Trainings-Plan! Sinnloses und kopfloses Spielen bringt Dich nicht auf das nächste Level….

Im Blog habe ich Dir bereits einige sehr gute Tennis Übungen für ambitionierte Spieler (ohne Trainer) vorgestellt. Dort erwarten Dich insgesamt 6 Trainingsübungen im Detail erklärt, welche ich gemeinsam mit Felix und Lukas vom Tennis Podcast „Netzroller“ veranschaulicht habe und die sich unserer Erfahrung nach über die Jahre etabliert haben. Ansonsten kann ich Dir an dieser Stelle noch mein Tennis Taktik Buch ans Herz legen. Das eBook nimmt Dich auf über 750 Seiten an die Hand und zeigt Dir, welche Trainingsmethoden sich gut eignen, um Dein Spiel SIGNIFIKANT zu verbessern. Nenn es Ratgeber, Nachschlagewerk oder Playbook. In Wahrheit ist es ein bisschen von Allem, mit einer persönlichen Note meinerseits und abgerundet durch Experten-Tipps vom Schweizer Coach Timo Schwarzmeier.

Hohe Intensität ist ein MUSS

Tennis Trainingsübungen ohne Trainer

Übrigens: Auch wenn Du ohne Trainer besser werden willst, fällt und steht Alles mit der geeigneten Intensität. Glaubst Du in Abwesenheit des Trainers „Chilli Vanilli“ machen zu können, hast Du es nicht verstanden! Das bringt Dir Nichts. Dann kannst Du die verschwendete Zeit auf dem Platz genauso gut zu Hause auf dem Sofa Stricken oder am Handy rumspielen. Sorry, wenn ich Dir die harte Wahrheit so klar und deutlich sagen muss. Im Training legst Du den Baustein für Deine Wettkämpfe, in denen Du nur die Leistung sicher abrufen kannst, welche Du vorher im Alltag übst. Spielst Du jede Woche 2 x mal im Training auf Sparflamme, wirst Du im Match bei hoher Intensität auf Deine Grenzen stoßen. Das verspreche ich Dir.

Wobei ich klar sagen muss, hohe Intensität ist nicht ausschließlich mit einer körperlichen Anstrengung verbunden. Du musst nicht zwangsläufig von der Seitenlinie links zur Seitenlinie rechts sprinten und Vorhand bzw. Rückhand im Wechsel schlagen. Hohe Intensität kann – neben körperlicher Anstrengung – genauso gut bedeuten

  • eine hohe Schlag-Frequenz zu spielen.
  • Bälle unter Druck schlagen (z. B. stets im Feld früh nehmen).
  • unter mental anstrengenden Bedingungen zu trainieren (Zuschauer, Du liegst im Spiel stets 0:30 hinten etc.).
  • , dass Deine Zielflächen sehr klein sind.
  • , Du musst ein Ziel erreichen oder wirst dafür bestraft (ich habe mal einen Sommer lang pro Doppelfehler in den Punktspielen 5 Liegestütz in den Pausen gemacht).

Du hast keinen richtigen Matchplan

Problematisch bei den meisten Breitensportler ist ein fehlender Matchplan. Oftmals einfach darauf zurückzuführen, dass im Tennis Training niemals Strategien oder Spielzüge thematisiert worden sind. Erfahrungsgemäß ist das ein klares systemisches Problem, welches von der Qualität des Trainers abhängig ist. Ich persönlich habe zumindest nur ganz wenige Trainer erlebt, die mir tiefgründig etwas über gängige Spielmuster erklärt haben. Sowas wie die von mir im Blog bereits genannten Tennis Taktiken & Spielzüge. „Spiel den Ball in seine schwache Seite“ ist übrigens KEIN konkreter Spielzug. Der unten abgebildete V-Spielzug jedoch schon.

V Spielzug im Tennis Taktiktraining

Und wie sollen Breitensportler ohne das entsprechende Training dann in einem Match plötzlich automatisierte Bewegungsmuster abrufen können? Richtig erkannt: Das klappt nicht! Aber solche Spielzüge sind elementar wichtig für Deine Entwicklung. Je besser die Gegner werden, desto wichtiger wird es, dass Du Dich mit diesen Strategien auseinandersetzt. Wenn Dir Dein Trainer das schon nicht beibringt, kannst Du zumindest selbst das Heft in die Hand nehmen. In meinem eBook, der Tennis Bibel des Amateursports, findest Du übrigens etliche solche konkreten Spielzüge. Diese bekommst Du in einfacher Bildsprache, ergänzt durch einen erklärenden Text. So kannst Du Dir viele Spielzüge selbst aneignen und sie im Match abrufen. Das wird Dein Level massiv steigern.

Mit diesem Wissen geht es dann darum, Dir VOR jedem Ballwechsel einen groben Plan zurechtzulegen. In welchen Du die Spielzüge integrierst. Als Aufschläger hast Du ja bereits den Vorteil, dass DU entscheidest, wo der erste Ball hingeschlagen wird. Darauf kannst Du den Ballwechsel wunderbar aufbauen und bestimmen, was passiert. Als Returnspieler sieht es nicht anders aus. Allerdings hast Du dort eine gewisse Unsicherheit, weil Du keine Möglichkeit hast, auf den Aufschläger einzuwirken. Du musst im Grunde mit allen Varianten rechnen. Bedeutet allerdings nicht, dass Du Dir keinen Plan zurechtlegst. Er ist nur etwas einfacher gestrickt, weil Dein primäres Ziel als Rückschläger der neutralisierende Ball ist. Mit welchem Du Dich in den Ballwechsel einkaufst. Schau Dir einen Novak Djokovic zu seinen besten Zeiten an. Novak war mit Abstand der Beste wenn es um den langen Return und die Neutralisierung des Aufschlags ging.

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Dir fehlt das richtige (Sieger-)Mindset

Im Tennis spielt Deine mentale Verfassung eine elementare Rolle um Deine Entwicklung voranzutreiben. Wenn Du nicht selbst an Deinen Erfolg glaubst, hast Du im Grunde schon verloren. Der Sandplatzkönig Rafael Nadal sagte mal in einem Interview:

Ich habe diesen Satz schon mehrfach auf dem Platz live erlebt. Einen Sommer habe ich meine Vorhand „verloren„. In dieser Zeit konnte ich (fast) keinen Vorhand Schlag über das Netz bringen. Es fing an als ich Ermüdungserscheinungen nach 4 intensiven Turnieren in kurzer Zeit hatte. 5 Schläge landeten im Netz. Mein Kopf fing an darüber nachzudenken. Dann traute ich mich nicht mehr zu schlagen. Ging nur halbherzig in die Bälle. Keiner der darauffolgenden 10 Schläge schaffte es auf die andere Seite des Platzes. Bis ich selbst nicht mehr daran glaubte und anfing, die Vorhand zu Umlaufen, um die Rückhand zu spielen! Du kannst Dir sicher bildlich vorstellen, wie mein Gegner mich dafür anschaute. 😉

Du brauchst ein Sieger-Mindset

In der nächsten Trainingseinheit setzte sich das fort. Ich konnte teilweise nicht Mal den Ball beim Einspielen über das Netz spielen. Mein damaliger Trainer hatte dafür harte Worte gefunden, wie er das findet. Der Druck vom Trainer, den anderen Spielern und den ich mir selbst machte, verschlimmerte natürlich Alles. Über Wochen / Monate hin, spielte ich unterirdisch schlecht. Bis ich mich fokussierte, mir selbst Mut zusprach. Schließlich machte ich das Jahre ohne nachzudenken völlig intuitiv. So schnell diese Phase gekommen war, so schnell verschwand sie wieder, weil ich Selbstvertrauen in mich hatte.

Dieses Phänomen lässt sich im Tennis auf fast alle Bereiche übertragen. Glaubst Du nicht an Deine Vorhand, bleibt sie im Netz hängen. Vertraust Du nicht in Deine Fähigkeiten den Gegner zu schlagen, wirst Du es auch nicht tun. Nehmen wir als Beispiel eine Vorhand, welche Du mit Tempo longline als Winner spielen möchtest. Hast Du Zweifel an Dir und Deinem Schlag, wirst Du nicht mit selber Intensität und Bewegung in diesen Ball gehen. Er segelt ins Aus, Netz oder ist zu harmlos. Sagst Du Dir aber innerlich und durch Deine Körpersprache: „Dem zeige ich jetzt was ich kann!“ Dann wirst Du einen völlig anderen Schlag spielen, der von der Qualität seinesgleichen sucht. Was Dir zeigen sollte, dass Du UNBEDINGT ein gesundes Selbstbewusstsein für Deine Entwicklung brauchst. Ohne (Sieger-) Mindset kommst Du nicht weit, egal ob Du Breitensportler oder Tennis Profi bist.

Inkonsequenz & keine Selbst-Reflexion

Die meisten Hobby- und Freizeitspieler sabotieren ihre Tennis Entwicklung selbst. Durch Inkonsequenz und fehlende Selbst-Reflexion. Wahrscheinlich hast Du eine der folgenden Aussagen schon Mal gehört oder gar selbst verwendet:

  • Heute regnet es, da können wir nicht trainieren.
  • Dieses Psycho-Zeug hilft mir doch nicht weiter!
  • Warm werde ich im ersten Satz.
  • Was bringt mir diese Übung denn?
  • Ich kann … nicht.
  • Mein Gegner ist so stark gewesen. Da hatte ich keine Chance.
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In den meisten Fällen sind es einfach nur Ausreden, um nicht aus der Komfortzone heraus zu müssen. Genauso sieht das Training dieser Spieler dann aber auch aus. Du hast Schwächen beim Spielen von Volleys? Warum schnappst Du Dir nicht einen Spielpartner und übst (mindestens) 1 x pro Monat 2 Stunden nur Volleys? Wäre doch ein Leichtes und würde Dir enorme Sicherheit bringen. Dein Aufschlag ist ein Einwurf? Hol Dir einen Balleimer und trainiere Deinen Aufschlag nach jedem Mannschaftstraining noch 30 Minuten. Was meinst Du wie Deine Entwicklung damit durch die Decke schießt. So habe ich mir zum Beispiel den Kick-Aufschlag selbst beigebracht!

Erschwerend kommt hinzu, viele Spieler lügen sich selbst in die Tasche. Meinen bestimmte Fähigkeiten zu haben. Doch in Wirklichkeit sind diese Fähigkeiten bei Weitem nicht so gut ausgeprägt, wie der Spieler es darstellt. In vielen Fällen ist das nicht einmal Absicht. Wir Menschen neigen dazu Dinge falsch zu beurteilen. Wenn Du Dich schon Mal beim Tennis spielen aufgenommen hast, wirst Du wissen was ich meine. Mein erstes Video von meinem Spiel war damals ein Schock. Es war bei den Detmold Open und ich ging davon aus, dass ich ein richtig gutes Match gespielt hatte. Hohes Tempo, viel Bewegung und gute Ballwechsel. Die Turnierleitung bot an, das Match als Video zu kaufen. Habe ich gemacht und gemerkt, die Wahrheit sah ganz anders aus. Habe das Video damals gleich wieder gelöscht.

Fazit zur stagnierende Entwicklung

Du siehst also, es gibt einige Faktoren, welche Deine Entwicklung verhindern. Das GUTE ist: Du kannst viele der Dinge selbst verändern. Wenn Du Dich, Dein Mindset und Deine Art zu trainieren anpasst. Wer seine Komfortzone jedoch nicht verlässt, wird auf der Strecke bleiben. Bist Du jedoch offen für effektives Training und Faktoren, die Dein Spiel deutlich steigern, setzt es jeden Tag auf’s Neue um, wirst Du die Früchte der Arbeit ernten. Wenn Du für diesen Weg zusätzliche Unterstützung suchst, klick mal auf den gelben Button im Header. Dieser führt Dich zu den Infos zur Tennis Bibel des Amateursports. Mein eBook thematisiert genau diese taktischen und mentalen Elemente im Tennis Sport!

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