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Wie Du den Tennisplatz richtig in Dein Spiel einbeziehst!

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Der Tennisplatz ist im Grunde ein Konstrukt aus verschiedenen Feldern. Er dient dem Sport bereits seit vielen Jahrzehnten als Begrenzung. Denn sonst könnten wir unsere Vorhand Technik völlig grenzenlos zum Einsatz bringen.

Zusätzlich verfügt jeder Tennisplatz über ein Netz, welches die beiden Spielfelder voneinander trennt und zudem dem Sport etwas Pepp verleiht. Durch dessen Höhe sind die Spieler gezwungen, den Ball nicht nur im Feld unterzubringen. Sondern auch noch mit einer Flugkurve zu versehen, welche Netzfehler vermeidet.

Aber der Tennisplatz hat noch etliche taktische Elemente zu bieten, die sich der Amateurspieler nur selten vorstellen kann. Wer sich bereits intensiver mit der Taktik im Tennis beschäftigt hat, wird wissen wovon ich spreche.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, wenn Du den Tennisplatz und seine Beschaffenheit in Dein Spiel einbeziehst. Dir ist nicht bewusst was ich damit meinen könnte? Kein Problem, ich erkläre Dir die einzelnen Faktoren gern in diesem Artikel. Damit Du am Ende das Tennisfeld zu Deinem Vorteil nutzen kannst.

Wie sieht der Tennisplatz aus?

Tennisplatz Übersicht mit Feldern

Überall auf der Welt sieht ein Tennisplatz gleich aus. Dank vereinheitlichter Regeln, die garantieren sollen, dass alle Tennisspieler die selben Voraussetzungen haben. Auf diese Weise wird eine Vergleichbarkeit geschaffen. Andere Sportarten sind da ähnlich reglementiert. Wäre ja auch witzlos, wenn in jedem Land andere Maße des Tennisplatzes verwendet würden.

Das Tennisfeld sieht aus wie ein Rechteck. Ist 23,77 Meter lang und 10,97 Meter breit, inklusive der Doppel-Linien. Das Einzelfeld hingegen misst lediglich 8,23 Meter von Außenlinie zu Außenlinie, in der Breite versteht sich. Getrennt wird das Feld genau in der Mitte durch das Tennisnetz, sodass jede Platz-Hälfte genau 11,885 Meter lang ist. An der Breite verändert sich Nichts durch die Teilung.

Das Netz ist in der Mitte immer 91,4 cm hoch, an den Seiten 107 cm. Wobei sich die Position der „Seite“ je nach Einzel/Doppel verschiebt. Du kennst es vielleicht aus den Medenspielen, wo im Einzel Stützen hinzugefügt werden. Im Doppel wird lediglich der Netzpfosten verwendet. Aus diesem Grund verändert sich die Optik beim Doppel ein wenig. Jedoch gibt es klare Regeln dazu, wann und wie der Tennisplatz auszusehen hat.

Dann wären da noch die Felder innerhalb des Platzes zu nennen. Denn diese werden für die Ausführung der Aufschläge zwingend benötigt. Auf jeder Platz-Hälfte befinden sich zwei Felder direkt hinter dem Netz. Beide bzw. alle 4 sind identisch, nämlich 6,40 Meter lang und 4,12 Meter breit.

Durch die Trennung entsteht natürlich noch ein weiteres Feld hinter den Aufschlagflächen, dem aber keine besondere Rolle zukommt. Allenfalls kannst Du es als Orientierung betrachten. Denn wie Dir bekannt sein dürfte, ist die Länge bei den Grundschläge sehr wichtig, um dem Gegner keine Angriffsfläche zu bieten.

Wieso das Tennisfeld Dein Spiel beeinflusst

Im Artikel warum cross spielen häufig die bessere Option ist, habe ich Dir bereits zwei der vielen Faktoren beschrieben, welche Dein Spiel beeinflussen. Nämlich die Netzhöhe und die Abmessungen des Tennisplatz. Oben hatte ich es Dir geschrieben, in der Mitte hängt das Netz tiefer, genau 91,4 cm. Im Vergleich dazu ist das Tennisnetz an den Seiten 107 cm, also fast 15 cm höher.

Du musst kein Genie sein, um zu verstehen, dass die Fehlerquote außen höher ist. Hinzu kommt, dass der Tennisplatz kein Quadrat ist, sondern ein Rechteck. Aus diesem Grund ist die Strecke von der Vorhand-Ecke zur Vorhand-Ecke des Gegners länger.

Im Vergleich zur Strecke von Deiner Vorhand-Ecke in die Rückhand-Ecke des Gegenübers. Diagonal sind es ziemlich genau 1,5 Meter, welche Du mehr zur Verfügung hast. Was bei kritischen Bällen der Unterschied zwischen knapp DRIN und AUS sein kann.

Außerdem wirst Du, wenn Du Dich genauer mit dem Tennisplatz und den Feldern beschäftigst, schnell feststellen, dass Tennis im Grunde ein Sport ist, der viel mit Mathematik und Wahrscheinlichkeiten zu tun hat. Landet Dein Schlag auf einer bestimmten Stelle im Feld, gibt es Reaktionen die wahrscheinlicher sind als andere.

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Zum einen natürlich wegen der Netzhöhe und den Abmessungen des Platzes, die ich Dir gerade vorgestellt habe. Andererseits aber auch aufgrund der Art und Weise, wie Du Deinen Schlag gespielt hast und wo Dein Gegner sich konkret befindet.

Beim Slice-Aufschlag von der Einstand-Seite nach außen, ist es bei einem Rechtshänder zum Beispiel sehr wahrscheinlich, dass Du den Return in der Mitte oder in der Vorhand-Ecke spielen wirst müssen.

Die Winkelhalbierende im Tennis

Bedenke daher die Winkelhalbierende bei jedem Schlag Deines Gegenüber.

Was ist die Winkelhalbierende?

Räumlich betrachtet, stellst Du Dir vor, welche beiden Schläge die bestmöglichen für Deinen Gegner sind. Steht er in der Rückhand-Ecke sähe das wohl in etwas so aus:

Cross Tennis - Geöffneter Bereich beim Longline Schlag beim Tennis

Die Winkelhalbierende wäre daher leicht links in der Mitte des Tennisplatzes. Wenn Du wie in der Grafik aus der Vorhand angreifst, vergiss nicht, Deine Position anzupassen! Leicht in die Rückhandecke.

Denn an dieser Position kannst Du beide Schläge relativ gut absichern. Ich empfehle Dir Dich auf dem Platz damit gut auseinanderzusetzen. Stehst Du nämlich zu mittig, kann Dich Dein Gegner longline bestrafen.

Bist Du zu weit in der Vorhand-Ecke, bekommst Du Probleme bei einem Ball kurz cross. Denk vor Allem auch an den Splitstep! Der Dich beim Kontakt Deines Kontrahenten mit dem Tennis Ball, in die Lage versetzt, eine schnelle Bewegung in alle Richtungen zu vollziehen.

Diese Millisekunden könnten den Unterschied ausmachen, ob Du einen guten Ball spielst oder nur irgendwie an den Ball kommst. Wenn überhaupt.

Der Tennisplatz ist ein Schachbrett!

Übrigens gibt es verschiedene Methoden, um taktisch auf dem Spielfeld zu agieren. Das ähnelt im Grunde einem Schachbrett. Zum Beispiel die Einteilung in imaginäre Felder A, B, C und D. Wobei sich das Feld „A“ links in der Vorhand-Ecke befindet, „B“ rechts daneben etwas bis zur Mitte des Platzes, „C“ von der Mitte bis halb rechts und „D“ in der Rückhand-Ecke. Anhand der Felder kannst Du Dir dann Spielzüge ausdenken und im Kopf parat halten.

Ich persönlich spiele gern ein A – C – D – A oder A – C – D – D – A. Bei beiden Spielzügen schlägst Du zunächst cross in die Vorhand. Wechselst dann auf die Rückhandseite (noch etwas mittig, daher C), um den Punkt dann mit einem Ball in die Vorhandseite abzuschließen. In jedem Fall kannst Du Dir den Spielzug im Kopf vorstellen und über die Bezeichnungen der Felder auf dem Tennisplatz besser in die Tat umsetzen.

Fazit zum Tennisfeld

Wenngleich einige Spieler meinen, dass der Tennisplatz und seine Beschaffenheit keine Rolle spielt, tut er es eben doch! Meiner Erfahrung nach können Dir Kleinigkeiten helfen, besser Tennis spielen zu lernen. Wie der oben genannte Splitstep oder das Berücksichtigen der Abmessungen für das Tennisfeld bzw. das Netz.

Wenn Du in den richtigen Situationen cross spielst und Dich richtig positionierst, bringt das Dein Tennis-Spiel sofort auf ein anderes Level. Was ich bereits intensiv in meinem Tennis eBook behandelt habe. Wie viele andere Taktiken und Strategien, um sofort bessere Ergebnisse zu erzielen.

Am Ende ist Tennis ein Sport, welcher viel mit Wahrscheinlichkeiten zu tun hat. Im Laufe der Zeit wirst Du bemerken, welche Vorgehensweisen Dir helfen und welche eher nicht. Manchmal braucht es aber einen kleinen Hinweis von Außen, weil Du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst.

So ging es mir vor vielen Jahren, bis mir ein Licht aufgegangen ist. Das hat mich deutlich voran gebracht. Denke im nächsten Training oder Spiel an meine Worte. Beherzige oben genannte Tipps und der Tennisplatz wird Dein Freund. Versprochen.

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